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	<title>audio Archive &#8211; SystMus</title>
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	<description>Online-Magazin des Instituts für Systematische Musikwissenschaft</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Feb 2026 11:45:57 +0000</lastBuildDate>
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	<title>audio Archive &#8211; SystMus</title>
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	<item>
		<title>Aktiv- vs. Passiv-Lautsprecher — Das ist der Unterschied</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/aktiv-passiv-lautsprecher-unterschied/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stina Sonnenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 11:45:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Definitionen ‒ Musik]]></category>
		<category><![CDATA[DIY ‒ Tonstudio]]></category>
		<category><![CDATA[audio]]></category>
		<category><![CDATA[Lautsprecher]]></category>
		<category><![CDATA[signalverarbeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sind aktive oder passive Lautsprecher für Sie die richtige Wahl? Worin der Unterschied besteht und welchen Typen Sie für welche Anwendung benötigen, erfahren Sie in diesem Artikel. Lautsprecher Aktive und passive Lautsprecher setzen sich in der Regel aus mehreren Bauteilen... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/aktiv-passiv-lautsprecher-unterschied/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/aktiv-passiv-lautsprecher-unterschied/">Aktiv- vs. Passiv-Lautsprecher — Das ist der Unterschied</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sind <strong data-start="139" data-end="175">aktive oder passive Lautsprecher</strong> für Sie die richtige Wahl? Worin der Unterschied besteht und welchen Typen Sie für welche Anwendung benötigen, erfahren Sie in diesem Artikel.</p>
<h2>Lautsprecher</h2>
<p>Aktive und passive Lautsprecher setzen sich in der Regel aus mehreren Bauteilen zusammen:</p>
<ul>
<li>einem oder mehreren Treibern</li>
<li>einem Gehäuse</li>
<li>einer Frequenzweiche</li>
<li>bei Aktivlautsprechern: einem Verstärker</li>
</ul>
<p>Die Treiber sind meistens runde Membranen, die proportional zum Audiosignal nach vorne und hinten ausgelenkt werden. Manche Membranen werden mit sämtlichen Audio-Frequenzen angetrieben. Manchmal sind große Membranen für Bässe und Mitten, kleine Membranen für hohe Frequenzen vorgesehen. Wie im Foto zu erkennen, können Treiber aber eckige gefaltete Aluflächen sein.</p>
<p>Das Gehäuse verhindert einen akustischen Kurzschluss <a href="#ziemer">(Ziemer 2023)</a>: Von der Membran nach vorne gedrückte Luft könnte einfach hinter die Membran strömen, anstatt dass sich die Teilchenbewegung als Schallwelle ausbreitet. So breiten sich vor allem tiefe Frequenzen kaum in den Raum aus. Das Gehäuse ist dieser Strömung im Weg, damit Bässe lauter zu hören sind.</p>
<p>Die Frequenzweiche sorgt dafür, dass die unterschiedlichen Frequenz-Bereiche an die jeweils passenden Treiber geleitet werden: Das unter anderem aus <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/was-ist-acid-techno/" target="_blank" rel="noopener">Acid Techno</a> bekannte Tiefpass-Filter (in der Elektrotechnik heißt es tatsächlich „das Filter“) leitet vor allem tiefe Frequenzen an die größte Membran. Ein Hochpass-Filter leitet die höheren Frequenzen an die kleine (Alu-)Membran.</p>
<p>Der Verstärker ist das Element, dass aktive und passive Lautsprecher voneinander unterscheidet. Passive Lautsprecher geben ein angelegtes Audio-Signal direkt wieder. Die Wechsel-Spannung des üblichen Line-Out-Anschlusses einer Soundkarte, eines Handys oder eines Fernsehgeräts reicht nur für sehr geringe Pegel aus. Das Ergebnis klingt also leise. Bei aktiven Lautsprechern wird das Eingangssignal erst einem eingebauten Verstärker zugeführt. Dieser multipliziert das Audio-Signal mit einem Faktor, den Sie über einen Lautstärkeregler bestimmen. Dieses Vorgehen braucht Energie, weshalb alle Aktiv-Lautsprecher eine eigene Stromversorgung benötigen.</p>
<p>Passiv-Lautsprecher benötigen einen vorgeschalteten Verstärker, um wirklich laut zu sein. Hierzu können Sie zum Beispiel eine Endstufe verwenden, oder eine Stereoanlage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4448" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4448" class="wp-image-4448 size-full" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/06/jobs-musikwissenschaft-technik.jpg" alt="Im Gegensatz zu Aktivlautsprechern brummen Passivlautsprecher bei elektromagnetischer Einstreuung." width="300" height="169" /><p id="caption-attachment-4448" class="wp-caption-text">Nur Aktivlautsprecher können elektromagnetischer Einstreuung trotzen. Foto: Roman Stracke</p></div>
<h3>Aktive Lautsprecher</h3>
<p>Dass Aktiv-Boxen ihren eigenen Verstärker enthalten, ermöglicht einen so mächtigen „Trick“, dass in professionellen Tonstudios und bei Live-Settings fast ausschließlich <strong data-start="189" data-end="212">aktive Lautsprecher</strong> Verwendung finden: Sie ermöglichen symmetrische Signalübertragung <a href="#mores">(Mores 2018)</a>:</p>
<ul>
<li>Audio-Signale werden meist analog an Lautsprecher übertragen</li>
<li>Bei langen Kabelwegen können elektromagnetische Wellen in das Kabel „eindringen“</li>
<li>Elektromagnetische Wellen gehen von fast allen elektronischen Geräten aus, wie Gitarrenverstärkern, analogen Synthesizern, Handys oder Mikrowellenofen</li>
<li>Eingedrungene Wellen können am Lautsprecher hörbar werden. Ist Ihr Handy zu nah am Lautsprecher, wenn Sie angerufen werden, hören die diese Strahlung besonders laut.</li>
<li>Bei symmetrischer Signalübertragung wird das Audio-Signal aber nicht nur einmal übertragen, sondern zweimal: Einmal wie gewohnt, und einmal verpolt.</li>
<li>Dringt elektromagnetische Strahlung ein, sind beide Übertragungen auf die gleiche Weise betroffen.</li>
<li>Jetzt wird im Aktivlautsprecher das verpolte Signal erneut verpolt und zum gewohnten Signal addiert. Das Ergebnis ist einfach doppelt so laut.</li>
<li>Die elektromagnetische Strahlung hingegen wird durch das zweite Verpolen und Zusammenmischen ausgelöscht. Störgeräusche verschwinden.</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus ist es möglich, Aktivlautsprecher mit einem D/A-Wandler auszustatten, der digitale Audio-Signale empfängt, umwandelt, verstärkt und dann wiedergibt.</p>
<h3>Passive Lautsprecher</h3>
<p>Passive Lautsprecher kommen ohne eingebauten Verstärker aus und holen ihre Energie von externen Verstärkern. Sie bieten Ihnen die Freiheit, Ihr Setup individuell zusammenzustellen – perfekt für alle, die Klang, Technik und Flexibilität selbst in die Hand nehmen wollen:</p>
<ul>
<li>Wenn Sie Ihre Lautsprecher ohnehin an eine Stereoanlage anschließen, brauchen Sie nur dann Aktiv-Boxen, wenn Sie elektromagnetische Einstrahlung befürchten</li>
<li>Ansonsten sind Passiv-Boxen die deutlich kostengünstigere Wahl</li>
<li>Da sie keine zusätzliche Stromzufuhr benötigen, können Sie Passiv-Lautsprecher natürlich auch fernab von Steckdosen platzieren</li>
</ul>
<h2>Aktiv vs. Passiv Lautsprecher-Unterschied</h2>
<p>Die folgende Tabelle fasst die wesentlichen Unterschiede zwischen Aktiv- und Passiv-Lautsprechern zusammen:</p>
<table data-start="2386" data-end="3182">
<thead data-start="2386" data-end="2460">
<tr data-start="2386" data-end="2460">
<th data-start="2386" data-end="2406"><strong data-start="2388" data-end="2401">Kriterium</strong></th>
<th data-start="2406" data-end="2432"><strong data-start="2408" data-end="2431">Aktive Lautsprecher</strong></th>
<th data-start="2432" data-end="2460"><strong data-start="2434" data-end="2458">Passive Lautsprecher</strong></th>
</tr>
</thead>
<tbody data-start="2535" data-end="3182">
<tr data-start="2535" data-end="2679">
<td><strong data-start="2537" data-end="2554">Klangqualität</strong></td>
<td>Sehr gut, da Lautsprecher und Verstärker optimal abgestimmt sind</td>
<td>Kann besser angepasst werden, abhängig vom Verstärker</td>
</tr>
<tr data-start="2680" data-end="2817">
<td><strong data-start="2682" data-end="2698">Flexibilität</strong></td>
<td>Weniger flexibel, da die Verstärker fest verbaut sind</td>
<td>Sehr flexibel, die Verstärker können gewechselt oder aufgerüstet werden</td>
</tr>
<tr data-start="2818" data-end="2925">
<td><strong data-start="2820" data-end="2836">Installation</strong></td>
<td>Einfach – Plug &amp; Play</td>
<td>Aufwendiger – erfordert Verstärker und passende Verkabelung</td>
</tr>
<tr data-start="2926" data-end="3040">
<td><strong data-start="2928" data-end="2937">Preis</strong></td>
<td>Höher, da Verstärker integriert ist</td>
<td>Oft günstiger, aber zusätzliche Kosten für Verstärker</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Fazit: Welcher Lautsprecher ist der richtige für Sie</h2>
<p>Die Wahl zwischen aktiven und passiven Lautsprechern hängt von Ihren Bedürfnissen ab. Wenn Sie ein unkompliziertes System möchten, welches ohne viele Zusatzgeräte auskommt, sind aktive Lautsprecher für Sie die bessere Wahl. Falls Sie jedoch ihr System flexibel und selbst gestalten wollen, könnten passive Lautsprecher ihren Bedürfnissen besser entsprechen. Lassen Sie sich gerne auch professionell in einem Geschäft beraten, bevor Sie sich für ein Modell entscheiden.</p>
<p>In einem weiteren Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/lautsprecher-richtig-aufstellen-zum-musikmischen/?preview_id=256&amp;preview_nonce=6fb4515d27&amp;_thumbnail_id=-1&amp;preview=true">Lautsprecher richtig aufstellen</a>, um Musik zu mischen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Quellen:</h3>
<section id="mores">(Mores 2018) Robert Mores, „<a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-55004-5_12" target="_blank" rel="noopener">Music Studio Technology</a>“, in: Rolf Bader (Hrsg.): <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-55004-5" target="_blank" rel="noopener">Springer Handbook of Systematic Musicology</a>, Springer: Berlin, Heidelberg 2018</section>
<section></section>
<section id="ziemer">(Ziemer 2023) Tim Ziemer, „<a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-031-26863-2_2" target="_blank" rel="noopener">Räumliche Konzepte der Musik</a>“, in: Tim Ziemer: <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-26863-2" target="_blank" rel="noopener">Psychoakustische Schallfeldsynthese für Musik</a>, Springer: Cham 2023</section>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Python Audio — Datei erhalten</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/python-audio-datei-erhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthis Nachtmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 07:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tutorials: Musikwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Akustik]]></category>
		<category><![CDATA[audio]]></category>
		<category><![CDATA[musikpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[signalverarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[sound-design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Speichern und Abspielen von Arrays als Audiodateien in Python kann für Musikwissenschaftler&#8217;innen äußerst wertvoll sein. Neben der Sound-Synthese spielt auch die Weiterverarbeitung in anderen Programmen eine wichtige Rolle in der Forschung. Auch als Sound-Designer ist der Blick über den... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/python-audio-datei-erhalten/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Speichern und Abspielen von Arrays als Audiodateien in Python kann für Musikwissenschaftler&#8217;innen äußerst wertvoll sein. Neben der Sound-Synthese spielt auch die Weiterverarbeitung in anderen Programmen eine wichtige Rolle in der Forschung. Auch als Sound-Designer ist der Blick über den Tellerrand der klassischen Programme eine gute Übung für die Kreativität. Lernen Sie hier, wie Sie Ihre Kreationen oder Forschungsprojekte als WAV-Datei speichern können.</p>
<h2 id="was-ist-eine-wav-datei">Was ist eine WAV-Datei</h2>
<p>Die WAV-Datei, auch Wave oder Wave-Datei genannt, ist ein Audio-Dateiformat, welche bis zu 4 GB groß sein kann. Während MP3-Dateien verlustbehaftet komprimiert sind, kann ein WAV.Kontainer unkomprimierte PCM-Rohdaten enthalten.</p>
<div id="attachment_7131" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7131" class="size-medium wp-image-7131" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/wave-1951973_1280-300x169.jpg" alt="Drei übereinander geschichtete Wellen. Auf englisch „waves“. Sie können mit Python Audio Dateien im WAV-Format erstellen." width="300" height="169" srcset="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/wave-1951973_1280-300x169.jpg 300w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/wave-1951973_1280-1024x577.jpg 1024w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/wave-1951973_1280-768x432.jpg 768w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/wave-1951973_1280-945x532.jpg 945w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/wave-1951973_1280-600x338.jpg 600w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/wave-1951973_1280.jpg 1188w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-7131" class="wp-caption-text">Der Name der WAV-Datei ist vom englischen Begriff „wave“ abgeleitet und bedeutet „Welle“. Sie können mit Python Audio Dateien im WAV-Format erstellen. Quelle: <a href="https://pixabay.com" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></p></div>
<h2>Python Audio Datei erhalten (3 Methoden)</h2>
<p>Drei der praktischsten Methoden um aus einem Array eine WAV-Datei zu erstellen sind:</p>
<ul>
<li><strong>Scipy</strong> ist für den wissenschaftlichen Gebrauch konzipiert. Die Bibliothek glänzt durch ihre Einfachheit und Genauigkeit.</li>
<li>Das <code class="language-python">wave</code>Modul ist bereits in Python enthalten und benötigt keine zusätzlichen Bibliotheken.</li>
<li><strong>Soundfile </strong>ist ebenfalls schnell, einfach und vielseitig.</li>
</ul>
<h2>Python Audio — Sinus erstellen</h2>
<p>Um eine WAV-Datei zu erhalten, benötigen Sie zunächst ein NumPy-Array. In diesem sind mehrdimensional Daten gespeichert. Die Daten in einem Array lassen sich als Graph darstellen oder als Audio abspielen. Ein Ton kann entstehen, wenn die Daten sich in gleichmäßigen Abständen wiederholen. Das nennt man Periodizität. Nicht-periodische Daten können auch als Audio abgespielt werden, klingen für das menschliche Ohr allerdings wie Rauschen.</p>
<pre><code class="language-python">import numpy as np 

samplerate = 44100

def signal(f=440, s=1, A=1, fileformat=np.int16):
    t = np.linspace(0, s, int(s*samplerate), endpoint=False) 
    amplitude = (np.iinfo(fileformat).max)*A
    sine = amplitude * np.sin(2*np.pi*f*t)
    return sine.astype(fileformat)
</code></pre>
<p>Dieser Quelltext definiert die Funktion <code>signal()</code>. Diese können Sie mit beliebigen Werten aufrufen. Die Funktion gibt ein Array mit den Werten eines Sinus zurück. Die wichtigsten Werte sind:</p>
<ul>
<li><code>f</code> die Frequenz und somit Tonhöhe des Sinus.</li>
<li><code>s</code> die Länge des Sinus in Sekunden.</li>
<li><code>A</code> die Amplitude, sie beeinflusst wie die Lautstärke des Signals vom Computer gelesen wird. <code>A=1</code> ist in diesem Fall der höchstmögliche Wert des Dateiformates und <code>A=0</code> wäre Stille.</li>
<li><code>fileformat</code> die Art der Enkodierung beziehungsweise die Bit-Tiefe. Geben Sie hier <code>np.int16</code> für 16-Bit PCM, <code>np.int32</code> für 32-Bit PCM oder <code>np.uint8</code> für unsignierte 8-Bit PCM Enkodierung an.</li>
</ul>
<p>In einem eigenen Artikel erklären wir ausführlich, wie Sie in <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/python-sinus-sinuskurve-plotten-mit-numpy-und-matplotlib/" target="_blank" rel="noopener">Python einen Sinus plotten und abspielen</a>.</p>
<h2 id="python-audio--datei-erhalten-mit-scipy">Python Audio — Datei erhalten mit SciSciPy</h2>
<p>SciPy ist eine Python Bibliothek. Sie ist für die Anwendung im wissenschaftlichen Bereich gedacht und hat viele nützliche Funktionen. Eine davon ist die <code>write</code> Funktion aus dem Modul <code>scipy.io.wavfile()</code>. Mit diesem Modul können Sie Eingangsdaten erstellen und Ausgangsdaten auslesen.</p>
<pre><code class="language-python">from scipy.io.wavfile import write
sine=signal(f=440, s=1, A=0.5, fileformat=np.int16)
write('python_audio.wav', samplerate, sine.astype(np.int16))
</code></pre>
<p>Importieren Sie zunächst das Modul mit <code>from scipy.io.wavfile import write</code>.<br />
Rufen Sie dann <code>sine=signal(f=440, s=1, A=0.5)</code> mit den gewünschten Werten auf. Geben Sie im Anschluss einen Namen für die Datei ein. Beachten Sie, den Namen in Anführungszeichen zu setzen und mit <code>.wav</code> zu beenden. Fügen Sie die Variable für die <code>samplerate</code> hinzu und geben Sie mit <code>sine.astype(np.int16)</code> die Enkodierungsform an — in diesem Fall 16-bit PCM.<br />
Die Funktion sollte dann eine Datei mit dem gewählten Namen im gleichen Ordner abspeichern, in dem das Programm gelaufen ist.</p>
<h2 id="python-audio--wave-modul">Python Audio — <code class="language-python">wave</code>Modul</h2>
<p>Sollten Sie keine Lust haben weitere Bibliotheken zu installieren ist hier ein weiterer Weg in Python eine Audio-Datei zu erhalten: Das in Python eingebaute <code>wave</code>-Modul.</p>
<pre><code class="language-python">import wave 

sine=signal(f=440, s=1, A=0.5, fileformat=np.int16)

filename = 'python_audio.wav' 

with wave.open(filename, 'wb') as wf:
    wf.setnchannels(1)  
    wf.setsampwidth(2) 
    wf.setframerate(samplerate)
    wf.writeframes(sine.tobytes())
</code></pre>
<p>Importieren Sie zuerst das <code>wave</code> Modul. Legen Sie im Anschluss den Namen der Datei in der Variable <code>filename</code> fest.<br />
Nutzen Sie die <code>wave.open()</code> Funktion:</p>
<ul>
<li>Um mit <code>wf.setnchannels(1)</code> die Menge der Ausgangs-Kanäle festzulegen. Wenn Sie einen einzelnen Kanal einstellen, wie in diesem Fall, wird die Datei in Mono gespeichert.</li>
<li>Legen Sie mit <code>wf.setsampwidth(2)</code> die Bit-Tiefe fest. Ein Wert von <code>2</code> bedeutet eine Bit-Tiefe von 16, <code>4</code> wären 32 Bit. Da das Sinus-Array auch mit 16-Bit gespeichert wurde, bietet sich 16 Bit hier an.</li>
<li>Bei <code>wf.setframerate()</code> reicht es, wenn Sie die vorher festgelegte <code>samplerate</code> Variable angeben.</li>
<li>Schreiben Sie dann mit <code>wf.writeframes(sine.tobytes())</code> das Sinus-Array auf eine WAV-Datei.</li>
</ul>
<h2 id="python-audio--das-soundfile-modul">Python Audio — Das Soundfile Modul</h2>
<p>Die <code>write</code> Funktion des Soundfile Moduls eignet sich ebenfalls, um in Python Audio-Dateien zu erhalten.</p>
<pre><code class="language-python">import soundfile as sf

sine=signal(f=440, s=1, A=0.5, fileformat=np.int16)

filename = 'python_audio.wav'
sf.write(filename, sine, samplerate)
</code></pre>
<p>Installieren Sie dafür zuerst das Modul. Importieren Sie es dann mit <code>import soundfile as sf</code>. Legen Sie den Dateinamen fest und speichern Sie ihn in der Variable <code>filename</code>.<br />
Schreiben Sie nun mit <code>sf.write()</code> unter Angabe der<code>samplerate</code> das Sinus-Array als WAV-Datei. Das Modul übernimmt die Enkodierung von 16 Bit PCM aus dem Array. Diese haben Sie beim Aufrufen der Funktion <code>signal()</code> festgelegt.</p>
<p>Wie Sie sehen gibt es viele verschiedene Wege eine WAV-Datei in Python zu erzeugen. Je nach Anwendungsbereich können manche davon praktischer sein als andere. In einem weiteren Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/python-sound-abspielen-so-gehts/">in Python Audio abspielen</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/python-audio-datei-erhalten/">Python Audio — Datei erhalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Python Sound abspielen — so gehts</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/python-sound-abspielen-so-gehts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthis Nachtmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 07:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tutorials: Musikwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[audio]]></category>
		<category><![CDATA[audio-programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[python]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/?p=1094</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Programmiersprache Python besticht durch eine niedrige Lernschwelle und ihre vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten. Besonders in Bereichen wie Akustik, Sounddesign oder Webentwicklung kann es von großem Vorteil sein, wenn Python in der Lage ist, Audiodateien abzuspielen. In diesem Artikel erfahren Sie, welche... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/python-sound-abspielen-so-gehts/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/python-sound-abspielen-so-gehts/">Python Sound abspielen — so gehts</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Programmiersprache Python besticht durch eine niedrige Lernschwelle und ihre vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten. Besonders in Bereichen wie Akustik, Sounddesign oder Webentwicklung kann es von großem Vorteil sein, wenn Python in der Lage ist, Audiodateien abzuspielen. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Methoden Ihnen dafür zur Verfügung stehen und wie Sie diese effektiv nutzen können.</p>
<h1>Die Python-Bibliotheken</h1>
<p>Für Python gibt es eine Vielzahl an Bibliotheken, die das Sound-Abspielen ermöglichen. Alle davon haben ihre Vor- und Nachteile, da kann die Auswahl schwierig sein. Hier sind einige der beliebtesten Möglichkeiten erklärt:</p>
<div id="attachment_7134" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7134" class="wp-image-7134 size-medium" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/python-8665904_1280-300x169.jpg" alt="Eine gelbe und eine Blaue Schlange bilden das Logo. Python zum Sound abspielen verwenden können Sie seit 1997." width="300" height="169" srcset="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/python-8665904_1280-300x169.jpg 300w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/python-8665904_1280-1024x577.jpg 1024w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/python-8665904_1280-768x433.jpg 768w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/python-8665904_1280-1536x865.jpg 1536w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/python-8665904_1280-2048x1154.jpg 2048w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/python-8665904_1280-945x532.jpg 945w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/python-8665904_1280-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-7134" class="wp-caption-text">So sieht das Logo der Programmiersprache aus. Mit Python Sound abspielen ist jetzt womöglich einfacher denn je. Quelle: <a href="https://pixabay.com" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></p></div>
<h2 id="python-sound-abspielen--pyaudio">Pyaudio</h2>
<p><a href="https://people.csail.mit.edu/hubert/pyaudio/" target="_blank" rel="noopener">Pyaudio</a> kann mit einfachen Mitteln einen Output-Stream erzeugen. Dieser greift dann auf Audio-Möglichkeiten am Computer zu. Pyaudio basiert auf der Bibliothek Portaudio, die ursprünglich für die Programmiersprachen C und C++ gedacht war. Mit Pyaudio können Sie sowohl ein Array, als auch eine Datei als Audio abspielen.</p>
<pre><code class="language-python">import wave
import pyaudio


CHUNK = 1024

filename = input("WAV-Datei: ")

with wave.open(filename, 'rb') as wf:

    p = pyaudio.PyAudio()

    
    stream = p.open(format=p.get_format_from_width(wf.getsampwidth()),
                    channels=wf.getnchannels(),
                    rate=wf.getframerate(),
                    output=True)

    
    while len(data := wf.readframes(CHUNK)): 
        stream.write(data)

    
    stream.close()

    p.terminate()
</code></pre>
<ul>
<li>Pyaudio kann Audio abspielen, aber keine Audio-Dateien lesen. Importieren Sie hierfür zunächst das in Python integrierte <code>wave</code> Modul. Mit diesem Modul kann Python WAV-Dateien einlesen und erstellen. Importieren Sie dann Pyaudio.</li>
<li>Legen Sie die Größe der <code>CHUNK</code> Variable fest. Die <em>Chunk-Größe</em> ist dafür verantwortlich, wie viele Daten von der Datei in den Speicher gelesen werden. Ist sie höher, kann das die Prozessorleistung verringern, aber die Verzögerung erhöhen. Ist sie niedriger, wird der Prozessor mehr belastet, aber die Verzögerung kann verringert werden. Das ist vor allem wichtig, falls Sie die Audio-Quelle in Echtzeit bearbeiten wollen. Wenn, wie in diesem Fall, nur eine WAV-Datei abgespielt werden soll, ist die Verzögerung nicht so wichtig.</li>
<li>Schreiben Sie nun ins Programm, wo Pyaudio die Datei finden kann. Die Variable <code>filename</code> soll den Dateipfad enthalten. In diesem Fall öffnet sich ein Fenster in das, bei Start des Programms, der Dateipfad eingegeben werden kann.</li>
</ul>
<h3>Das <code>wave</code> Modul</h3>
<ul>
<li>Nutzen Sie nun das <code>wave</code> Modul, welches die Datei als Binärdatei öffnet und ihr die Variable <code>wf</code> zuschreibt. Instantiieren Sie danach die Pyaudio Bibliothek und schreiben Sie ihr die Variable <code>p</code> zu. Pyaudio kann sich im Folgenden mit der Audio-Hardware verbinden.</li>
<li>Öffnen Sie im Anschluss den Audio-Datenstrom. Die Funktionen in diesem Abschnitt lesen die Spezifikationen der Datei. Die Bit-Tiefe, Anzahl der Kanäle (also zum Beispiel der Unterschied zwischen Mono und Stereo) und die Samplerate sind wichtige Parameter, um die Datei möglichst originalgetreu wiederzugeben. Mit der Anweisung <code>output=True</code> spezifizieren Sie, dass der Datenstrom zum Abspielen gedacht ist.</li>
<li>Im nächsten Abschnitt kommt die <code>CHUNK</code> Variable wieder ins Spiel. Starten Sie einen <code>while</code> loop, der so lange Stücke der Audio-Datei in den Datenstrom schreibt, bis das Ende der Datei erreicht ist. Schließen Sie im Anschluss mit <code class="language-python">stream.close()</code>den Datenstrom und beenden Sie mit <code class="language-python">p.terminate()</code> das Programm.</li>
</ul>
<h2 id="python-sound-abspielen--ipython">IPython</h2>
<p>Wenn Sie Jupyter benutzen, ist IPython womöglich der schnellste Weg, um Audio abspielen zu können. Aber Vorsicht: IPython ist kein reines Python-Modul. Es verwendet die Möglichkeiten von Jupyter, Inhalte über HTML zu rendern und regelt den Audio-Datenfluss über den Browser. Das ist ideal für Musik- und andere Wissenschaflter&#8217;innen, erlaubt aber auch nicht die Genauigkeit und Anpassungsfähigkeit von Pyaudio oder anderen Bibliotheken.</p>
<pre><code class="language-python">from IPython.display import Audio

filename = input("WAV-Datei: ")

display(Audio(filename))
</code></pre>
<p>Importieren Sie zunächst die <code>Audio</code>-Klasse des <code>Ipython.display</code> Moduls. Ordnen Sie dann der Variable für den Dateipfad <code>filename</code> eine Benutzereingabe zu. Nutzen Sie im Anschluss <code class="language-python">display(Audio(filename))</code>, um dem Display die Datei und das Medium (also in diesem Fall Audio) zuzuweisen. Starten Sie dann das Programm und geben Sie in das Textfeld den Dateinamen ein. Sie erhalten nun eine Oberfläche, mit der die Datei abgespielt werden kann.</p>
<h2 id="python-sound-abspielen--sounddevice">Python Sound abspielen — Sounddevice</h2>
<p>Die Sounddevice Bibliothek basiert, wie Pyaudio, auf der PortAudio Bibliothek für C und C++. Mit Sounddevice können Sie mit sehr wenigen Eingaben eine Datei als Audio abspielen. Für mehr Kontrolle bietet die Bibliothek aber auch die Möglichkeit, den Audio-Datenstrom direkt zu bestimmen, ähnlich wie Pyaudio.</p>
<pre><code class="language-python">import sounddevice as sd
from scipy.io import wavfile

filename = input("WAV-Datei: ")

sd.play(*wavfile.read(filename))
sd.wait()
</code></pre>
<ul>
<li>Der einfachste Weg um mit Sounddevice eine WAV-Datei abzuspielen ist mithilfe des Scipy-Moduls <code>wavfile</code>. Dieses ermöglicht es die nötigen Informationen über die Datei direkt an Sounddevice weiterzugeben.</li>
<li>Importieren Sie dafür zunächst Sounddevice und das <code>wavfile</code> Modul von Scipy. Fragen Sie im Anschluss nach der Benutzereingabe des Dateinamen mit <code>filename = input("WAV-Datei: ")</code>.</li>
<li>Mit der Funktion <code>sd.play(*wavfile.read(filename))</code> können Sie dann Sounddevice den Auftrag zum Abspielen geben. Innerhalb der Klammer passiert folgendes: <code>wavfile.read()</code> liest die Datei <code>filename</code>ein. Die Funktion liefert ein Tupel mit der Samplerate und den Audiodaten. Durch den Operator <code>*</code> werden diese Daten direkt der <code>sd.play()</code> Funktion zugespielt.</li>
<li>Mit <code>sd.wait()</code> können Sie sichergehen, dass sich das Programm erst schließt, wenn die Datei fertig abgespielt ist.</li>
</ul>
<h2 id="python-sound-abspielen--pygame">Pygame</h2>
<p>Wie der Name schon sagt, ist die Pygame Bibliothek eigentlich zum Spiele-Programmieren gedacht. Mit dem <code>pygame.mixer</code> Modul ist sie auch geeignet, um Audio abzuspielen.</p>
<pre><code class="language-python">import time
import pygame

pygame.mixer.init()

filename = input("WAV-Datei: ")

pygame.mixer.music.load(filename)

pygame.mixer.music.play()

while pygame.mixer.music.get_busy():  
    time.sleep(1)
</code></pre>
<p>Importieren Sie zunächst Pygame und das (bereits in Python enthaltene) <code>time</code> Modul. Initialisieren Sie Pygame im Anschluss mit <code>pygame.mixer.init()</code>. Das Argument <code>filename = input("WAV-Datei: ")</code> ist für den Dateinamen gedacht. Laden Sie dann mittels <code>pygame.mixer.music.load(filename)</code> die WAV-Datei und spielen sie mit <code>pygame.mixer.music.play()</code> ab. In einem Jupyter Notebook schaltet sich das Programm ab, wenn der Code einmal durchgelaufen ist. Wenn im Hintergrund dann noch ein Audio-Datenstrom offen ist, wird dieser mit beendet. Fügen Sie um das zu verhindern eine <code>while</code> Schleife ein, die überprüft ob die Datei noch abgespielt wird und das Schließen des Programms in der Zeit verhindert.</p>
<h2>Python Sound abspielen — Playsound</h2>
<p>Das <code>playsound</code> Modul enthält eine gleichnamige Funktion, die Audio abspielen kann. Vieles, was bei den anderen Bibliotheken explizit eingegeben werden muss, macht <code>playsound</code>automatisch.  Allerdings fehlt Genauigkeit. Es gibt keine eingebaute Funktion um das Abspielen zu pausieren oder andere Dinge mit dem Datenstrom zu machen. Genau so kann <code>playsound</code> nicht mehrere Kanäle zur gleichen Zeit offen haben. Das ist praktisch, wenn Sie einen kurzen Audio-Clip abspielen und nicht direkt einen ganzen Codeblock schreiben wollen. Um mit <code>playsound</code> eine WAV-Datei abzuspielen, braucht es drei Dinge:</p>
<pre><code class="language-python">from playsound import playsound 

filename = input("WAV-Datei: ")

playsound(filename)
</code></pre>
<ul>
<li>Importieren Sie zunächst <code>playsound</code>.</li>
<li>Geben Sie im Anschluss mit <code>filename = input("WAV-Datei: ")</code> die Möglichkeit den Dateinamen einzugeben.</li>
<li>Rufen Sie dann die <code>playsound</code> Funktion auf. Setzen Sie als Argument die <code class="language-python">filename</code> Variable.</li>
</ul>
<p>Wie Sie sehen gibt es viele verschiedene Wege eine WAV-Datei mit Python abzuspielen. Je nach Anwendungsbereich können manche davon praktischer sein als andere. Wenn Sie mit dem abgespielten Sound Daten transportieren, wird das „Audifikation“ genannt. Mehr über <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/sonifikation-daten-hoerend-verstehen/">Audifikation und Sonifikation</a> erfahren Sie in einem weiteren Artikel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/python-sound-abspielen-so-gehts/">Python Sound abspielen — so gehts</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
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