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	<title>signalverarbeitung Archive &#8211; SystMus</title>
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	<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/tag/signalverarbeitung/</link>
	<description>Online-Magazin des Instituts für Systematische Musikwissenschaft</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Feb 2026 11:45:57 +0000</lastBuildDate>
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	<title>signalverarbeitung Archive &#8211; SystMus</title>
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	<item>
		<title>Aktiv- vs. Passiv-Lautsprecher — Das ist der Unterschied</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/aktiv-passiv-lautsprecher-unterschied/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stina Sonnenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 11:45:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Definitionen ‒ Musik]]></category>
		<category><![CDATA[DIY ‒ Tonstudio]]></category>
		<category><![CDATA[audio]]></category>
		<category><![CDATA[Lautsprecher]]></category>
		<category><![CDATA[signalverarbeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sind aktive oder passive Lautsprecher für Sie die richtige Wahl? Worin der Unterschied besteht und welchen Typen Sie für welche Anwendung benötigen, erfahren Sie in diesem Artikel. Lautsprecher Aktive und passive Lautsprecher setzen sich in der Regel aus mehreren Bauteilen... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/aktiv-passiv-lautsprecher-unterschied/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sind <strong data-start="139" data-end="175">aktive oder passive Lautsprecher</strong> für Sie die richtige Wahl? Worin der Unterschied besteht und welchen Typen Sie für welche Anwendung benötigen, erfahren Sie in diesem Artikel.</p>
<h2>Lautsprecher</h2>
<p>Aktive und passive Lautsprecher setzen sich in der Regel aus mehreren Bauteilen zusammen:</p>
<ul>
<li>einem oder mehreren Treibern</li>
<li>einem Gehäuse</li>
<li>einer Frequenzweiche</li>
<li>bei Aktivlautsprechern: einem Verstärker</li>
</ul>
<p>Die Treiber sind meistens runde Membranen, die proportional zum Audiosignal nach vorne und hinten ausgelenkt werden. Manche Membranen werden mit sämtlichen Audio-Frequenzen angetrieben. Manchmal sind große Membranen für Bässe und Mitten, kleine Membranen für hohe Frequenzen vorgesehen. Wie im Foto zu erkennen, können Treiber aber eckige gefaltete Aluflächen sein.</p>
<p>Das Gehäuse verhindert einen akustischen Kurzschluss <a href="#ziemer">(Ziemer 2023)</a>: Von der Membran nach vorne gedrückte Luft könnte einfach hinter die Membran strömen, anstatt dass sich die Teilchenbewegung als Schallwelle ausbreitet. So breiten sich vor allem tiefe Frequenzen kaum in den Raum aus. Das Gehäuse ist dieser Strömung im Weg, damit Bässe lauter zu hören sind.</p>
<p>Die Frequenzweiche sorgt dafür, dass die unterschiedlichen Frequenz-Bereiche an die jeweils passenden Treiber geleitet werden: Das unter anderem aus <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/was-ist-acid-techno/" target="_blank" rel="noopener">Acid Techno</a> bekannte Tiefpass-Filter (in der Elektrotechnik heißt es tatsächlich „das Filter“) leitet vor allem tiefe Frequenzen an die größte Membran. Ein Hochpass-Filter leitet die höheren Frequenzen an die kleine (Alu-)Membran.</p>
<p>Der Verstärker ist das Element, dass aktive und passive Lautsprecher voneinander unterscheidet. Passive Lautsprecher geben ein angelegtes Audio-Signal direkt wieder. Die Wechsel-Spannung des üblichen Line-Out-Anschlusses einer Soundkarte, eines Handys oder eines Fernsehgeräts reicht nur für sehr geringe Pegel aus. Das Ergebnis klingt also leise. Bei aktiven Lautsprechern wird das Eingangssignal erst einem eingebauten Verstärker zugeführt. Dieser multipliziert das Audio-Signal mit einem Faktor, den Sie über einen Lautstärkeregler bestimmen. Dieses Vorgehen braucht Energie, weshalb alle Aktiv-Lautsprecher eine eigene Stromversorgung benötigen.</p>
<p>Passiv-Lautsprecher benötigen einen vorgeschalteten Verstärker, um wirklich laut zu sein. Hierzu können Sie zum Beispiel eine Endstufe verwenden, oder eine Stereoanlage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4448" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4448" class="wp-image-4448 size-full" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/06/jobs-musikwissenschaft-technik.jpg" alt="Im Gegensatz zu Aktivlautsprechern brummen Passivlautsprecher bei elektromagnetischer Einstreuung." width="300" height="169" /><p id="caption-attachment-4448" class="wp-caption-text">Nur Aktivlautsprecher können elektromagnetischer Einstreuung trotzen. Foto: Roman Stracke</p></div>
<h3>Aktive Lautsprecher</h3>
<p>Dass Aktiv-Boxen ihren eigenen Verstärker enthalten, ermöglicht einen so mächtigen „Trick“, dass in professionellen Tonstudios und bei Live-Settings fast ausschließlich <strong data-start="189" data-end="212">aktive Lautsprecher</strong> Verwendung finden: Sie ermöglichen symmetrische Signalübertragung <a href="#mores">(Mores 2018)</a>:</p>
<ul>
<li>Audio-Signale werden meist analog an Lautsprecher übertragen</li>
<li>Bei langen Kabelwegen können elektromagnetische Wellen in das Kabel „eindringen“</li>
<li>Elektromagnetische Wellen gehen von fast allen elektronischen Geräten aus, wie Gitarrenverstärkern, analogen Synthesizern, Handys oder Mikrowellenofen</li>
<li>Eingedrungene Wellen können am Lautsprecher hörbar werden. Ist Ihr Handy zu nah am Lautsprecher, wenn Sie angerufen werden, hören die diese Strahlung besonders laut.</li>
<li>Bei symmetrischer Signalübertragung wird das Audio-Signal aber nicht nur einmal übertragen, sondern zweimal: Einmal wie gewohnt, und einmal verpolt.</li>
<li>Dringt elektromagnetische Strahlung ein, sind beide Übertragungen auf die gleiche Weise betroffen.</li>
<li>Jetzt wird im Aktivlautsprecher das verpolte Signal erneut verpolt und zum gewohnten Signal addiert. Das Ergebnis ist einfach doppelt so laut.</li>
<li>Die elektromagnetische Strahlung hingegen wird durch das zweite Verpolen und Zusammenmischen ausgelöscht. Störgeräusche verschwinden.</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus ist es möglich, Aktivlautsprecher mit einem D/A-Wandler auszustatten, der digitale Audio-Signale empfängt, umwandelt, verstärkt und dann wiedergibt.</p>
<h3>Passive Lautsprecher</h3>
<p>Passive Lautsprecher kommen ohne eingebauten Verstärker aus und holen ihre Energie von externen Verstärkern. Sie bieten Ihnen die Freiheit, Ihr Setup individuell zusammenzustellen – perfekt für alle, die Klang, Technik und Flexibilität selbst in die Hand nehmen wollen:</p>
<ul>
<li>Wenn Sie Ihre Lautsprecher ohnehin an eine Stereoanlage anschließen, brauchen Sie nur dann Aktiv-Boxen, wenn Sie elektromagnetische Einstrahlung befürchten</li>
<li>Ansonsten sind Passiv-Boxen die deutlich kostengünstigere Wahl</li>
<li>Da sie keine zusätzliche Stromzufuhr benötigen, können Sie Passiv-Lautsprecher natürlich auch fernab von Steckdosen platzieren</li>
</ul>
<h2>Aktiv vs. Passiv Lautsprecher-Unterschied</h2>
<p>Die folgende Tabelle fasst die wesentlichen Unterschiede zwischen Aktiv- und Passiv-Lautsprechern zusammen:</p>
<table data-start="2386" data-end="3182">
<thead data-start="2386" data-end="2460">
<tr data-start="2386" data-end="2460">
<th data-start="2386" data-end="2406"><strong data-start="2388" data-end="2401">Kriterium</strong></th>
<th data-start="2406" data-end="2432"><strong data-start="2408" data-end="2431">Aktive Lautsprecher</strong></th>
<th data-start="2432" data-end="2460"><strong data-start="2434" data-end="2458">Passive Lautsprecher</strong></th>
</tr>
</thead>
<tbody data-start="2535" data-end="3182">
<tr data-start="2535" data-end="2679">
<td><strong data-start="2537" data-end="2554">Klangqualität</strong></td>
<td>Sehr gut, da Lautsprecher und Verstärker optimal abgestimmt sind</td>
<td>Kann besser angepasst werden, abhängig vom Verstärker</td>
</tr>
<tr data-start="2680" data-end="2817">
<td><strong data-start="2682" data-end="2698">Flexibilität</strong></td>
<td>Weniger flexibel, da die Verstärker fest verbaut sind</td>
<td>Sehr flexibel, die Verstärker können gewechselt oder aufgerüstet werden</td>
</tr>
<tr data-start="2818" data-end="2925">
<td><strong data-start="2820" data-end="2836">Installation</strong></td>
<td>Einfach – Plug &amp; Play</td>
<td>Aufwendiger – erfordert Verstärker und passende Verkabelung</td>
</tr>
<tr data-start="2926" data-end="3040">
<td><strong data-start="2928" data-end="2937">Preis</strong></td>
<td>Höher, da Verstärker integriert ist</td>
<td>Oft günstiger, aber zusätzliche Kosten für Verstärker</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Fazit: Welcher Lautsprecher ist der richtige für Sie</h2>
<p>Die Wahl zwischen aktiven und passiven Lautsprechern hängt von Ihren Bedürfnissen ab. Wenn Sie ein unkompliziertes System möchten, welches ohne viele Zusatzgeräte auskommt, sind aktive Lautsprecher für Sie die bessere Wahl. Falls Sie jedoch ihr System flexibel und selbst gestalten wollen, könnten passive Lautsprecher ihren Bedürfnissen besser entsprechen. Lassen Sie sich gerne auch professionell in einem Geschäft beraten, bevor Sie sich für ein Modell entscheiden.</p>
<p>In einem weiteren Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/lautsprecher-richtig-aufstellen-zum-musikmischen/?preview_id=256&amp;preview_nonce=6fb4515d27&amp;_thumbnail_id=-1&amp;preview=true">Lautsprecher richtig aufstellen</a>, um Musik zu mischen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Quellen:</h3>
<section id="mores">(Mores 2018) Robert Mores, „<a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-55004-5_12" target="_blank" rel="noopener">Music Studio Technology</a>“, in: Rolf Bader (Hrsg.): <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-55004-5" target="_blank" rel="noopener">Springer Handbook of Systematic Musicology</a>, Springer: Berlin, Heidelberg 2018</section>
<section></section>
<section id="ziemer">(Ziemer 2023) Tim Ziemer, „<a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-031-26863-2_2" target="_blank" rel="noopener">Räumliche Konzepte der Musik</a>“, in: Tim Ziemer: <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-26863-2" target="_blank" rel="noopener">Psychoakustische Schallfeldsynthese für Musik</a>, Springer: Cham 2023</section>
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			</item>
		<item>
		<title>VST programmieren – so geht&#8217;s</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/vst-programmieren-so-gehts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stina Sonnenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 07:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIY ‒ Tonstudio]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials: Musikwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[audio-app]]></category>
		<category><![CDATA[audio-programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[signalverarbeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VST programmieren – grenzenlose Möglichkeiten! Die Technik entwickelt sich rasant, und mit ihr wachsen die kreativen Freiheiten in der Musik. Virtuelle Studios ermöglichen den Einsatz vielseitiger PlugIns, digitale Instrumente eröffnen neue Klangwelten, und moderne Musikproduktionen profitieren von unbegrenzten Möglichkeiten. In... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/vst-programmieren-so-gehts/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>VST programmieren – grenzenlose Möglichkeiten! Die Technik entwickelt sich rasant, und mit ihr wachsen die kreativen Freiheiten in der Musik. Virtuelle Studios ermöglichen den Einsatz vielseitiger PlugIns, digitale Instrumente eröffnen neue Klangwelten, und moderne Musikproduktionen profitieren von unbegrenzten Möglichkeiten. In diesem Artikel erfahren Sie Schritt für Schritt, wie die Programmierung eines VST-PlugIns abläuft.</p>
<h2 class="keyword-text _ngcontent-shi-105" aria-label="&quot;vst programmieren&quot; – Sie haben dieses Keyword angegeben.">VST-Begriffe</h2>
<p>Bevor man mit der Programmierung eines VST-PlugIns beginnt, ist es empfehlenswert, sich zunächst mit einigen grundlegenden und essenziellen Begriffen vertraut zu machen. Diese Kenntnisse erleichtern das Verständnis der technischen Abläufe und ermöglichen eine effizientere Entwicklung.</p>
<ul>
<li><strong>Virtual Studio Technology</strong>, kurz VST genannt, ist eine von Steinberg entwickelte Schnittstelle für Audio-Plugins, die die Integration unterschiedlichen Tonaufnahmegeräten und Instrumenten ermöglicht. Sie bedient sich digitaler Signalverarbeitung, um so bestimmte Geräte zu simulieren. Es können über eine Programmierschnittstelle digitale Effektgeräte und Instrumente innerhalb einer Musiksoftware eingesetzt werden.</li>
<li>Ein<strong> PlugIn </strong>beschreibt ein Zusatzprogramm, welches die Funktionen von Webanwendungen und Desktop-Programmen ergänzt. Wenn ein PlugIn installiert wurde, wird die jeweilige Anwendung mit zusätzlichen Funktionen erweitert, ohne das Änderungen am Kerncode erforderlich sind.</li>
<li><strong>Software Development Kit</strong>, kurz SDK ist ein Set von Entwicklungswerkzeugen, die von einem Unternehmen bereitgestellt werden und zur Entwicklung einer Software dient. Für die VST Programmierung ist das VST3 SDK von Steinberg das wichtigste Werkzeug.</li>
<li><strong>C++ </strong>ist eine Programmiersprache, die häufig für die Entwicklung von Audio-PlugIns verwendet wird, da sie eine hohe Performance und Kontrolle über Systemressourcen bietet. Für die Erlernung dieser Programmiersprache können wir Ihnen</li>
</ul>
<h2>Einsatz von VST-PlugIns</h2>
<p>VST-Effekte werden viel im Bereich der Musikproduktion eingesetzt, beispielsweise bei dem Mastern von Musik. Auch beim Komponieren von elektronischer Musik sind VST-Effekte heutzutage nicht mehr wegzudenken. Die Software von VST bringt auch die Möglichkeit mit sich, mit Audiosignalen zu kommunizieren. Das bildet die Grundlage, sich virtueller Effektgeräte zu bedienen, wie beispielsweise den Reverb, Equalizer oder auch den Kompressor. Bei vielen Hosts ist das Verketten unterschiedlicher VST-Effekte möglich. Das hat zur Folge, dass der Originalsound individuell verändert werden kann. Ein klassisches Beispiel dafür ist das Auto-Tune, bei welchem digital die Tonhöhen geändert und angepasst werden können. Das hat eine Klangveränderung zur Folge.</p>
<div id="attachment_7104" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7104" class="wp-image-7104 size-full" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/pro-audio-9324828_1280-e1739886367900.jpg" alt="Um ein VST zu programmieren, benötigt man einige Tools, die man vorab installieren muss. " width="300" height="169" /><p id="caption-attachment-7104" class="wp-caption-text">Eine VST-Programmierung wird häufig in der Musikproduktion verwendet. Bild: <a href="https://pixabay.com/de/photos/profi-audio-audiomischung-daw-9324828/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></p></div>
<h2>Vorbereitung zur VST-Programmierung</h2>
<p>Für die Programmierung eines eigenen VST-PlugIns können Sie folgende Tools installieren.</p>
<ul>
<li>IDE (Visual Studio oder Xcode)</li>
<li>C++ Compiler (MSVC, Clang, GCC)</li>
<li>VST3 SDK</li>
<li>Audio Framework (Juce, iPlu2, etc.)</li>
<li>Build-Tools (CMake)</li>
<li>DAWS (zum Testen der PlugIns)</li>
<li>Git für Versionskontrolle</li>
</ul>
<p>Mit diesen Tools sind Sie bestens gerüstet, um in die VST-PlugIn-Programmierung einzutauchen. Um Ihnen das Programmieren zu erleichtern, können wir Ihnen die <a href="https://www.steinberg.net/de/tutorials/" target="_blank" rel="noopener">Tutorials auf der Steinberg Webseite</a> empfehlen.</p>
<h2>Durchführung einer VST-Programmierung</h2>
<p>Man muss zunächst die nötigen Tools installieren, um ein eigenes PlugIn zu entwickeln. Dazu gehören die VST 3 SDK von Steinberg, eine Entwicklungsumgebung wie <em>Xcode</em> oder Visual Studio sowie <em>CMake</em> für die Projektgenerierung. Zudem wird eine DAW wie <em>Cakewalk</em> oder<em> FruityLoops</em> Studio benötigt, um das PlugIn zu testen. Nach dem Einrichten der Umgebung kann der bereitgestellte Quellcode geladen und erste Änderungen an bestehenden PlugIns vorgenommen werden.</p>
<h2>Erstellung eines eigenen PlugIns</h2>
<p>Um ein eigenes VST-PlugIn zu entwickeln, benötigt man eine geeignete Entwicklungsumgebung wie <em>JUCE</em> oder <em>Steinberg’s VST SDK</em>. Zunächst wird das Grundgerüst des PlugIns erstellt, inklusive der DSP-Algorithmen zur Klangbearbeitung. Anschließend folgt die Gestaltung der Benutzeroberfläche mit Reglern und Anzeigen. Nach der Implementierung werden Tests durchgeführt, um die Stabilität und Klangqualität sicherzustellen. Abschließend wird das PlugIn kompiliert und für verschiedene Plattformen bereitgestellt. Eine gute Dokumentation erleichtert die spätere Nutzung und Weiterentwicklung.</p>
<p>In weiteren Artikel helfen wir Ihnen Ihr <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/homestudio-einrichten-was-brauchen-sie/" target="_blank" rel="noopener">eigenes Homestudio einzurichten</a> oder welche <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/australische-bands-und-musikerinnen-die-sollten-sie-kennen/" target="_blank" rel="noopener">Australischen Band und Musiker&#8217;innen</a> Sie auf jeden Fall kennen sollten.</p>
<h3>Quellen</h3>
<p>Krug, Katharina (2022). <a href="https://www.ionos.de/digitalguide/server/knowhow/was-ist-ein-plug-in/">Was ist Visual Studio? Verständlich erklärt</a>.</p>
<p>Pianoo (2018). VST. <a href="https://pianoo.de/vst-software-schnittstelle-und-recording-revolution/">Software-Schnittstelle und Recording-Revolution</a>.</p>
<p>Steinberg Media Technologies GmbH (2022). <a href="https://steinbergmedia.github.io/vst3_dev_portal/pages/Tutorials/Index.html" target="_blank" rel="noopener">VST 3 Developer Portal</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/vst-programmieren-so-gehts/">VST programmieren – so geht&#8217;s</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Python Audio — Datei erhalten</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/python-audio-datei-erhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthis Nachtmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 07:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tutorials: Musikwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Akustik]]></category>
		<category><![CDATA[audio]]></category>
		<category><![CDATA[musikpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[signalverarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[sound-design]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/?p=5969</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Speichern und Abspielen von Arrays als Audiodateien in Python kann für Musikwissenschaftler&#8217;innen äußerst wertvoll sein. Neben der Sound-Synthese spielt auch die Weiterverarbeitung in anderen Programmen eine wichtige Rolle in der Forschung. Auch als Sound-Designer ist der Blick über den... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/python-audio-datei-erhalten/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Speichern und Abspielen von Arrays als Audiodateien in Python kann für Musikwissenschaftler&#8217;innen äußerst wertvoll sein. Neben der Sound-Synthese spielt auch die Weiterverarbeitung in anderen Programmen eine wichtige Rolle in der Forschung. Auch als Sound-Designer ist der Blick über den Tellerrand der klassischen Programme eine gute Übung für die Kreativität. Lernen Sie hier, wie Sie Ihre Kreationen oder Forschungsprojekte als WAV-Datei speichern können.</p>
<h2 id="was-ist-eine-wav-datei">Was ist eine WAV-Datei</h2>
<p>Die WAV-Datei, auch Wave oder Wave-Datei genannt, ist ein Audio-Dateiformat, welche bis zu 4 GB groß sein kann. Während MP3-Dateien verlustbehaftet komprimiert sind, kann ein WAV.Kontainer unkomprimierte PCM-Rohdaten enthalten.</p>
<div id="attachment_7131" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7131" class="size-medium wp-image-7131" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/wave-1951973_1280-300x169.jpg" alt="Drei übereinander geschichtete Wellen. Auf englisch „waves“. Sie können mit Python Audio Dateien im WAV-Format erstellen." width="300" height="169" srcset="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/wave-1951973_1280-300x169.jpg 300w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/wave-1951973_1280-1024x577.jpg 1024w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/wave-1951973_1280-768x432.jpg 768w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/wave-1951973_1280-945x532.jpg 945w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/wave-1951973_1280-600x338.jpg 600w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/02/wave-1951973_1280.jpg 1188w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-7131" class="wp-caption-text">Der Name der WAV-Datei ist vom englischen Begriff „wave“ abgeleitet und bedeutet „Welle“. Sie können mit Python Audio Dateien im WAV-Format erstellen. Quelle: <a href="https://pixabay.com" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></p></div>
<h2>Python Audio Datei erhalten (3 Methoden)</h2>
<p>Drei der praktischsten Methoden um aus einem Array eine WAV-Datei zu erstellen sind:</p>
<ul>
<li><strong>Scipy</strong> ist für den wissenschaftlichen Gebrauch konzipiert. Die Bibliothek glänzt durch ihre Einfachheit und Genauigkeit.</li>
<li>Das <code class="language-python">wave</code>Modul ist bereits in Python enthalten und benötigt keine zusätzlichen Bibliotheken.</li>
<li><strong>Soundfile </strong>ist ebenfalls schnell, einfach und vielseitig.</li>
</ul>
<h2>Python Audio — Sinus erstellen</h2>
<p>Um eine WAV-Datei zu erhalten, benötigen Sie zunächst ein NumPy-Array. In diesem sind mehrdimensional Daten gespeichert. Die Daten in einem Array lassen sich als Graph darstellen oder als Audio abspielen. Ein Ton kann entstehen, wenn die Daten sich in gleichmäßigen Abständen wiederholen. Das nennt man Periodizität. Nicht-periodische Daten können auch als Audio abgespielt werden, klingen für das menschliche Ohr allerdings wie Rauschen.</p>
<pre><code class="language-python">import numpy as np 

samplerate = 44100

def signal(f=440, s=1, A=1, fileformat=np.int16):
    t = np.linspace(0, s, int(s*samplerate), endpoint=False) 
    amplitude = (np.iinfo(fileformat).max)*A
    sine = amplitude * np.sin(2*np.pi*f*t)
    return sine.astype(fileformat)
</code></pre>
<p>Dieser Quelltext definiert die Funktion <code>signal()</code>. Diese können Sie mit beliebigen Werten aufrufen. Die Funktion gibt ein Array mit den Werten eines Sinus zurück. Die wichtigsten Werte sind:</p>
<ul>
<li><code>f</code> die Frequenz und somit Tonhöhe des Sinus.</li>
<li><code>s</code> die Länge des Sinus in Sekunden.</li>
<li><code>A</code> die Amplitude, sie beeinflusst wie die Lautstärke des Signals vom Computer gelesen wird. <code>A=1</code> ist in diesem Fall der höchstmögliche Wert des Dateiformates und <code>A=0</code> wäre Stille.</li>
<li><code>fileformat</code> die Art der Enkodierung beziehungsweise die Bit-Tiefe. Geben Sie hier <code>np.int16</code> für 16-Bit PCM, <code>np.int32</code> für 32-Bit PCM oder <code>np.uint8</code> für unsignierte 8-Bit PCM Enkodierung an.</li>
</ul>
<p>In einem eigenen Artikel erklären wir ausführlich, wie Sie in <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/python-sinus-sinuskurve-plotten-mit-numpy-und-matplotlib/" target="_blank" rel="noopener">Python einen Sinus plotten und abspielen</a>.</p>
<h2 id="python-audio--datei-erhalten-mit-scipy">Python Audio — Datei erhalten mit SciSciPy</h2>
<p>SciPy ist eine Python Bibliothek. Sie ist für die Anwendung im wissenschaftlichen Bereich gedacht und hat viele nützliche Funktionen. Eine davon ist die <code>write</code> Funktion aus dem Modul <code>scipy.io.wavfile()</code>. Mit diesem Modul können Sie Eingangsdaten erstellen und Ausgangsdaten auslesen.</p>
<pre><code class="language-python">from scipy.io.wavfile import write
sine=signal(f=440, s=1, A=0.5, fileformat=np.int16)
write('python_audio.wav', samplerate, sine.astype(np.int16))
</code></pre>
<p>Importieren Sie zunächst das Modul mit <code>from scipy.io.wavfile import write</code>.<br />
Rufen Sie dann <code>sine=signal(f=440, s=1, A=0.5)</code> mit den gewünschten Werten auf. Geben Sie im Anschluss einen Namen für die Datei ein. Beachten Sie, den Namen in Anführungszeichen zu setzen und mit <code>.wav</code> zu beenden. Fügen Sie die Variable für die <code>samplerate</code> hinzu und geben Sie mit <code>sine.astype(np.int16)</code> die Enkodierungsform an — in diesem Fall 16-bit PCM.<br />
Die Funktion sollte dann eine Datei mit dem gewählten Namen im gleichen Ordner abspeichern, in dem das Programm gelaufen ist.</p>
<h2 id="python-audio--wave-modul">Python Audio — <code class="language-python">wave</code>Modul</h2>
<p>Sollten Sie keine Lust haben weitere Bibliotheken zu installieren ist hier ein weiterer Weg in Python eine Audio-Datei zu erhalten: Das in Python eingebaute <code>wave</code>-Modul.</p>
<pre><code class="language-python">import wave 

sine=signal(f=440, s=1, A=0.5, fileformat=np.int16)

filename = 'python_audio.wav' 

with wave.open(filename, 'wb') as wf:
    wf.setnchannels(1)  
    wf.setsampwidth(2) 
    wf.setframerate(samplerate)
    wf.writeframes(sine.tobytes())
</code></pre>
<p>Importieren Sie zuerst das <code>wave</code> Modul. Legen Sie im Anschluss den Namen der Datei in der Variable <code>filename</code> fest.<br />
Nutzen Sie die <code>wave.open()</code> Funktion:</p>
<ul>
<li>Um mit <code>wf.setnchannels(1)</code> die Menge der Ausgangs-Kanäle festzulegen. Wenn Sie einen einzelnen Kanal einstellen, wie in diesem Fall, wird die Datei in Mono gespeichert.</li>
<li>Legen Sie mit <code>wf.setsampwidth(2)</code> die Bit-Tiefe fest. Ein Wert von <code>2</code> bedeutet eine Bit-Tiefe von 16, <code>4</code> wären 32 Bit. Da das Sinus-Array auch mit 16-Bit gespeichert wurde, bietet sich 16 Bit hier an.</li>
<li>Bei <code>wf.setframerate()</code> reicht es, wenn Sie die vorher festgelegte <code>samplerate</code> Variable angeben.</li>
<li>Schreiben Sie dann mit <code>wf.writeframes(sine.tobytes())</code> das Sinus-Array auf eine WAV-Datei.</li>
</ul>
<h2 id="python-audio--das-soundfile-modul">Python Audio — Das Soundfile Modul</h2>
<p>Die <code>write</code> Funktion des Soundfile Moduls eignet sich ebenfalls, um in Python Audio-Dateien zu erhalten.</p>
<pre><code class="language-python">import soundfile as sf

sine=signal(f=440, s=1, A=0.5, fileformat=np.int16)

filename = 'python_audio.wav'
sf.write(filename, sine, samplerate)
</code></pre>
<p>Installieren Sie dafür zuerst das Modul. Importieren Sie es dann mit <code>import soundfile as sf</code>. Legen Sie den Dateinamen fest und speichern Sie ihn in der Variable <code>filename</code>.<br />
Schreiben Sie nun mit <code>sf.write()</code> unter Angabe der<code>samplerate</code> das Sinus-Array als WAV-Datei. Das Modul übernimmt die Enkodierung von 16 Bit PCM aus dem Array. Diese haben Sie beim Aufrufen der Funktion <code>signal()</code> festgelegt.</p>
<p>Wie Sie sehen gibt es viele verschiedene Wege eine WAV-Datei in Python zu erzeugen. Je nach Anwendungsbereich können manche davon praktischer sein als andere. In einem weiteren Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/python-sound-abspielen-so-gehts/">in Python Audio abspielen</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/python-audio-datei-erhalten/">Python Audio — Datei erhalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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