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	<title>Musikrecht Archive &#8211; SystMus</title>
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	<description>Online-Magazin des Instituts für Systematische Musikwissenschaft</description>
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	<title>Musikrecht Archive &#8211; SystMus</title>
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	<item>
		<title>Werbemusik: Rechtliche und kreative Aspekte der Lizenzierung</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/werbemusik-rechtliche-und-kreative-aspekte-der-lizenzierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melissa Steinbarth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 2024 05:29:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Definitionen ‒ Musik]]></category>
		<category><![CDATA[musik marketing]]></category>
		<category><![CDATA[musikpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Musikrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Werbemusik ist ein zentraler Bestandteil heutiger Marketingmaßnahmen und spielt eine wichtige Rolle bei der Markenbildung von Unternehmen. Während im letzten Jahrhundert vor allem klassische Jingles für Werbespots komponiert wurden, dominieren heute lizenzierte populäre Songs die Werbung. In diesem Artikel erfahren... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/werbemusik-rechtliche-und-kreative-aspekte-der-lizenzierung/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/werbemusik-rechtliche-und-kreative-aspekte-der-lizenzierung/">Werbemusik: Rechtliche und kreative Aspekte der Lizenzierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Werbemusik ist ein zentraler Bestandteil heutiger Marketingmaßnahmen und spielt eine wichtige Rolle bei der Markenbildung von Unternehmen. Während im letzten Jahrhundert vor allem klassische Jingles für Werbespots komponiert wurden, dominieren heute lizenzierte populäre Songs die Werbung. In diesem Artikel erfahren Sie, warum die Werbeindustrie von der richtigen Musikauswahl profitiert und was Sie bei der Produktion und Lizenzierung von Werbemusik beachten sollten.</p>
<h2>Musik als Werbemittel</h2>
<p class="p1">Um die Vermarktung von Produkten und Marken voranzutreiben, gehen die Musik- und Werbeindustrie mittlerweile Kooperationen in Millionenhöhe ein. Beispielsweise zahlte Microsoft der Band The Rolling Stones <em>3</em> Millionen US-Dollar für die Verwendung ihres Songs „Start Me Up“ für die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wRdl1BjTG7c&amp;ab_channel=Kyntteri" target="_blank" rel="noopener">Einführung von <i>Windows 95</i></a><i> </i>(Naughton, 1999).<span class="Apple-converted-space"> Laut Kupfer (2020) investiert eine internationale Marke heutzutage <em>10</em> bis <em>20</em> Millionen US-Dollar im Jahr für musikbezogene Rechte und Lizenzen. Was macht Werbemusik so attraktiv?</span></p>
<div id="attachment_3344" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik.png" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3344" class="wp-image-3344 size-medium" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik-300x169.png" alt="Was macht Werbemusik so attraktiv?" width="300" height="169" srcset="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik-300x169.png 300w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik-1024x576.png 1024w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik-768x432.png 768w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik-945x531.png 945w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik-600x337.png 600w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik.png 1174w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3344" class="wp-caption-text">Was macht Werbemusik so attraktiv? Grafik: freepik</p></div>
<p class="p1">Die Werbeforschung der letzten Jahrzehnte hat den wirksamen Einsatz von Werbemusik näher untersucht und eingegrenzt. Werbemusik vermittelt dem Publikum nicht nur ein Gefühl, das über das visuelle Erlebnis hinausgeht, sondern ist auch am Ausdruck der Werbung, an der Übertragung von Markeninformationen und an der gewünschten Werbewirkung beteiligt (Hou, Zhao &amp; Zheng, 2019). Zahlreiche Studien verweisen auf das Potenzial von Musik, die Werbe- und Markeneinstellung als auch die Kaufabsicht von Verbraucher&#8217;innen direkt zu beeinflussen. Dadurch nimmt Werbemusik automatisch eine aktive Rolle bei der Markenbildung von Organisationen ein. Weitere psychologische Wirkungen von Musik in der Werbung sind:</p>
<ul>
<li>Aufmerksamkeit und Assoziationen hervorrufen</li>
<li>Emotionen und Stimmungen aktivieren</li>
<li>Erinnerung an Werbeinhalte fördern</li>
</ul>
<h2>Produktion und Lizenzierung von Werbemusik</h2>
<p class="p1">Musik in der Werbung stammt aus einer von drei Quellen:</p>
<ol>
<li class="p1"><strong>Auftragsmusik</strong> wird speziell für die Werbung komponiert und aufgenommen. Dazu zählt z. B. der klassische Jingle, oder Klang- und Audiologos von Marken.</li>
<li class="p1"><strong>Bestehende Musik</strong> ist urheberrechtlich geschützt und über direkte Lizenzierung erhältlich, oder wird zweckmäßig vorproduziert und zum Kauf oder zur Miete angeboten.</li>
<li class="p1"><strong>Angepasste Musik</strong>: Bestehende Musik wird leicht abgeändert. Somit ist sie Hörer&#8217;innen vertraut. Es besteht aber weder eine Urheberrechtsverletzung, noch müssen teure Lizenzgebühren für berühmte Musik entrichtet werden.</li>
</ol>
<h3>Welche Lizenzen benötigt man?</h3>
<p>Auftragsmusik wird meist von einer Werbeagentur oder Marke in Auftrag gegeben und mit einem sogenannten Kreativitätshonorar vergütet. Komponist&#8217;innen verzichten dabei auf die Geltungmachung sämtlicher Urheberrechte. Manche Künstler&#8217;innen veröffentlichen ihre Musik auch direkt unter einer Lizenz, die Ihnen die kostenlose kommerzielle Nutzung erlaubt. Um kommerziell veröffentlichte Musik in der Werbung zu platzieren,<span class="Apple-converted-space"> müssen je nach Verwendungsart folgende Lizenzen erworben werden:<br />
</span></p>
<ul>
<li><strong>Die Synchronisations-Lizenz</strong> (Sync-Lizenz): Wird immer dann benötigt, wenn eine neue Orchesteraufnahme eines bereits veröffentlichten Titels im Videoformat verwendet wird. Die Sync-Lizenz erwerben Sie direkt bei den Urheberrechts-Inhaber&#8217;innen der Kompositionen und Texte.</li>
<li><strong>Die Master-Lizenz</strong>: Wird benötigt, wenn die Originalaufnahme eines Songs genutzt wird. Diese wird meistens bei der Plattenfirma beantragt, die die Masterrechte an den über das Label veröffentlichten Songs besitzt und kontrolliert.</li>
</ul>
<div id="attachment_3362" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Lizenzen-scaled.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3362" class="wp-image-3362 size-medium" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Lizenzen-300x169.jpg" alt="Lizenzen für Werbemusik sorgfältig abklären Grafik: vectorjuice (Freepik)" width="300" height="169" srcset="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Lizenzen-300x169.jpg 300w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Lizenzen-1024x576.jpg 1024w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Lizenzen-768x432.jpg 768w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Lizenzen-1536x864.jpg 1536w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Lizenzen-2048x1152.jpg 2048w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Lizenzen-945x531.jpg 945w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Lizenzen-600x337.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3362" class="wp-caption-text">Lizenzen für Werbemusik sorgfältig abklären Grafik: vectorjuice (Freepik)</p></div>
<h2>Was kostet lizenzierte Werbemusik?</h2>
<p class="p1">Was die Höhe der Lizenzkosten für bestehende Musik angeht, ist insbesondere die <strong>Popularität</strong> eines Liedes entscheidend, aber auch:</p>
<ul>
<li>Der <strong>Umfang</strong> der Nutzung in einer Werbekampagne</li>
<li>Das beworbene <strong>Gebiet</strong></li>
<li>Die <strong>Platzierung</strong> des Liedes (im Vordergrund vs. im Hintergrund)</li>
</ul>
<p class="p1">Deutlich weniger Lizenzkosten zahlt man für die Verwendung von vorproduzierter <em>Stock Music</em> oder Werbemusik aus generischen Bibliotheken. Es gibt Unternehmen, die Abonnement-Lizenzen für Musikbibliotheken zur Verfügung stellen, welche i. d. R. als „lizenzfrei“ gelten, weil nur eine Pauschalgebühr gezahlt und die kommerzielle Nutzung von den Urheber&#8217;innen nicht weiterverfolgt wird. Hier finden Sie einige Beispiele für solche Musiklizenzierungs-Plattformen:</p>
<ul>
<li class="p1"><strong>Songtradr</strong>: Bei <em>Songtradr</em> stellen Künstler&#8217;innen und Labels ihre Musik für kommerzielle Zwecke wie Filme, Werbung und Videospiele zur Verfügung. Die Plattform ermöglicht es den Künstler&#8217;innen, Einnahmen aus Lizenzgebühren zu generieren, während Unternehmen hochwertige Musik für ihre Projekte finden können.</li>
<li class="p1"><span class="Apple-converted-space"><em><strong>Pond5</strong></em>: <em>Pond5</em> bietet eine breite Palette an Inhalten für Kreative, darunter Musik, Soundeffekte, Stock-Videos und vieles mehr. Künstler&#8217;innen können ihre Musik auf Pond5 hochladen und für kommerzielle Projekte lizenzieren. </span></li>
<li><strong>AudioJungle</strong>: <em>AudioJungle</em> bietet eine Vielzahl von lizenzierbarer Musik sowie Soundeffekten und Audiodateien für verschiedene Anwendungen.</li>
</ul>
<h3>Vorsicht bei Soundalike-Aufnahmen</h3>
<p class="p1">Da die Rechte für die Nutzung des Originalmasters eines populären Liedes manchmal unerschwinglich sind, kaufen Werbetreibende häufig nur die Sync-Lizenz und geben eine neue, angepasste Aufnahme in Auftrag, die die bekannte Version imitiert. Darüber hinaus gibt es Unternehmen, die sämtliche Rechte an den Songs einer Musikbibliothek besitzen und sogenannte „Soundalike“-Aufnahmen bekannter Lieder anbieten, die nach Genre oder Stimmung gruppiert sind. Die Verwendung solcher Aufnahmen birgt natürlich ein erhöhtes Risiko der Urheberrechtsverletzung und sollte zur Vermeidung rechtlicher Konsequenzen sorgfältig abgesichert werden.</p>
<div id="attachment_3397" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Fazit-scaled.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3397" class="wp-image-3397 size-medium" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Fazit-300x169.jpg" alt="Werbemusik kreativ und legal nutzen " width="300" height="169" srcset="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Fazit-300x169.jpg 300w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Fazit-1024x576.jpg 1024w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Fazit-768x432.jpg 768w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Fazit-1536x864.jpg 1536w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Fazit-2048x1152.jpg 2048w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Fazit-945x532.jpg 945w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Werbemusik_Fazit-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3397" class="wp-caption-text">Werbemusik kreativ und legal nutzen Foto: KoolShooters (Pexels)</p></div>
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<p>Die Lizenzierung von Werbemusik ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung erfolgreicher Werbekampagnen. Durch die richtige Auswahl und Lizenzierung von Musik können Sie eine emotionale Verbindung zu Ihrem Publikum herstellen und die Wirkung Ihrer Werbung maximieren. Indem Sie die oben genannten Informationen berücksichtigen und die richtigen Lizenzen erwerben, können Sie sicherstellen, dass Ihre Werbung nicht nur klangvoll, sondern auch rechtlich einwandfrei ist. Den <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/copyright-und-urheberrecht-welche-unterschiede-gibt-es/" target="_blank" rel="noopener">Unterschied zwischen Copyright und Urheberrecht</a> als auch weitere <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/die-gema-werkdatenbank-alles-wichtige-fuer-urheberinnen/" target="_blank" rel="noopener">rechtliche Fakten für Urheber&#8217;innen</a> finden Sie auf unserem Blog.</p>
<h3>Quellen</h3>
<ul>
<li>
<p class="p1">Forsander, S. &amp; Rheintgen, K. (2022). Pause before posting: avoiding copyright litigation and content takedowns. <i>Missouri medicine</i>, <i>119</i>(5), 416–420. <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9616453/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9616453/</a></p>
</li>
<li>
<p class="p1">Lantos, G. P. &amp; Craton, L. G. (2012). A model of consumer response to advertising music. <i>Journal of Consumer Marketing</i>, <i>29</i>(1), 22–42. <a href="https://doi.org/10.1108/07363761211193028">https://doi.org/10.1108/07363761211193028</a></p>
</li>
<li>
<p class="p1">Miles, N. (2003). Pop goes the commercial: the evolution of the relationship between popular music and television commercials. <i>Vanderbilt Journal of Entertainment &amp; Technology Law</i>, <i>5</i>(2), 121–136. <a href="https://scholarship.law.vanderbilt.edu/jetlaw/vol5/iss2/10/" target="_blank" rel="noopener">https://scholarship.law.vanderbilt.edu/jetlaw/vol5/iss2/10/</a></p>
</li>
</ul>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>GVL Labelcode und Leistungsschutzrecht – Was macht die GVL?</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/gvl-labelcode-und-leistungsschutzrecht-was-macht-die-gvl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tabea Fleck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Apr 2024 07:19:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Definitionen ‒ Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musiklabels]]></category>
		<category><![CDATA[Musikmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein GVL Labelcode ist ein einzigartiger Code, der von der GVL an Musiklabels vergeben wird, um diese einfacher zu identifizieren und zu vergüten. Sofern Sie ein eigenes Label registrieren, und das Ziel haben, für die Nutzung von zum Beispiel Tonträgern... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/gvl-labelcode-und-leistungsschutzrecht-was-macht-die-gvl/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein GVL Labelcode ist ein einzigartiger Code, der von der GVL an Musiklabels vergeben wird, um diese einfacher zu identifizieren und zu vergüten. Sofern Sie ein eigenes Label registrieren, und das Ziel haben, für die Nutzung von zum Beispiel Tonträgern ausgezahlt zu werden, ist ein Labelcode unverzichtbar. In diesem Artikel finden Sie alles zu der GVL, was das Leistungsschutzrecht ist und wieso Labelcodes für Sie als Gründer’in eines Labels wichtig ist.</p>
<h2><strong>Die GVL –  Definitionen und Überblick</strong></h2>
<p>Die <a href="http://gvl.de" target="_blank" rel="noopener">Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten</a>, oder kurz GVL, ist eine Verwertungsgesellschaft, die sich für die Zweitverwertungsrechte von Leistungsschutzberechtigten in Deutschland einsetzt. Einen Überblick über die Tätigkeitsbereiche der GVL bekommen Sie mit einer kurzen Begriffserklärung:</p>
<ol>
<li><strong>Das Leistungsschutzrecht </strong>oder auch „verwandtes Schutzrecht“ bezieht sich auf Musikverlage, Hersteller’innen von Tonträger oder ausübende Musiker‘innen, die bei der Herstellung oder Darbietung eines Werkes beteiligt sind. Hier gilt grundsätzlich kein <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/copyright-und-urheberrecht-welche-unterschiede-gibt-es/" target="_blank" rel="noopener">Urheberrecht</a> und die Schutzdauer des Leistungsschutzrechts ist kürzer.</li>
<li><strong>Eine Zweitverwertung</strong> ist die Nutzung eines Werkes nach der Erstveröffentlichung. Dies bezieht sich beispielsweise auf die Wiedergabe eines Liedes im Radio, im Fernsehen oder als ein Teil einer Compilation.</li>
</ol>
<div id="attachment_2446" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2446" class="wp-image-2446 size-full" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2023/12/GVL-Labelcode_Radionutzung.png" alt="Eine Aufnahme einer Radiosendung, da der GVL Labelcode äußerst wichtig für Radiosender ist." width="300" height="169" /><p id="caption-attachment-2446" class="wp-caption-text">Eine Aufzeichnung einer Radiosendung als Beispiel der Zweitverwertung. Quelle: Pixabay</p></div>
<p>Die GVL zahle Sie aus, wenn ihre Studio-Aufnahme im Radio oder im Fernsehen gespielt wird. Dazu müssen Sie nicht Urheber’in des Stücks sein, sondern Instrumentalist’in, Produzent’in, Sprecher’in oder ähnliches. Uhrheber’innen können zusätzlich Geld von der <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/die-gema-werkdatenbank-alles-wichtige-fuer-urheberinnen/" target="_blank" rel="noopener">GEMA</a> erhalten. Künstler&#8217;innen beziehen zudem oft durch das Spielen der eigenen Werke zum Beispiel auf Konzerten Geld.</p>
<h2><strong>Der GVL Labelcode</strong></h2>
<p>Wenn Sie Ihre eigene Musik selbst veröffentlichen möchten, melden Sie bei der GDL ihr eigenes Label an. Diese ordnet Ihrem Label einen GVL Labelcode (kurz LC) zu. Der Labelcode wurde im Jahr 1976 zuerst als eine vierstellige Zahl eingeführt. Heutzutage ist es ein fünfstelliger, individueller Code, welcher wie folgt dargestellt wird:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>LC 01234</strong></p>
<p>Der Labelcode dient zu dem Identifizieren der Musiklabels, welches für eine genauere Ausschüttung der Tantiemen dient. Dieser wird bei physischen Produkten (CDs oder DVDs) auf dem Artwork angebracht. Hingegen wird der GVL Labelcode bei digitalen Veröffentlichungen bei dem jeweiligen Vertrieb der Veröffentlichung angegeben.</p>
<h2><strong>Einnahmen über die GVL</strong></h2>
<p>Die GVL unterscheidet zwischen ausübenden Künstler’innen und den Musiklabels. Sie teilt Einnahmen an einem Werk zu 50% unter den Künstler’innen und dem Musiklabel auf. Sie können dabei problemlos eine Doppelrolle als Label-Owner und Musiker’in einnehmen. Neben dem Labelcode rechnet die GVL Einnahmen auch anhand eines ISRCs ab. Ein ISRC, oder auch „International Standard Recording Code“, ist ein 12-stelliger Code, der eine Tonaufnahme identifiziert. Die Angabe eines ISRCs ist bei den Verwertungsgesellschaften Pflicht. Dieser dient nämlich für eine einfachere Zuordnung der Nutzung eines Werkes und dessen spätere Ausschüttung.</p>
<p>Radio und TV-Sender bestehen auf die Angabe eines ISRCs und eines Labelcodes, um die Nutzung der Werke zuzuordnen. Daher ist es wichtig, sofern Sie die 50% des Labelanteils an ihrem Werk erhalten möchten, bei der GVL ein eigenes Label anzumelden.</p>
<p>Der GVL Labelcode ist für Musiklabels unverzichtbar, da dieser die Identifikation der Labels und Vergütung vereinfacht. Die GVL als Verwertungsgesellschaft fokussiert sich auf die Zweitverwertungsrechte in Deutschland. Erst nachdem die Studio-Version eines Songs im Radio oder TV gespielt wurde, erfolgt die Ausschüttung der GVL. Für Sie als Newcomer&#8217;in, ohne Vertrag bei einem Musiklabel, ist die Registrierung eines eigenen <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musiklabels-wie-funktionieren-sie/" target="_blank" rel="noopener">Musiklabels</a> bei der GVL entscheidend, um entsprechend vergütet zu werden.</p>
<h3>Quellen zum GVL Labelcode</h3>
<div>
<p><i>Claims &amp; labelcodes</i>. (o. J.). GVL. Abgerufen 4. Januar 2024, von https://gvl.de/en/rights-holders/producers-sound-recordings/claims-labelcodes</p>
<p>Fischer, G. (2022, Juni 24). <i>Leistungsschutzrecht: Was ist das eigentlich? Und wem nützt’s?</i> iRights.info. https://irights.info/artikel/leistungsschutzrecht-was-ist-das/31501</p>
<p>Nicole, P. (o. J.). <i>Leistungsschutzrecht &amp; Nachbarrechte &#8211; Urheberrecht 2023 / 2024</i>. Urheberrecht.de. Abgerufen 4. Januar 2024, von https://www.urheberrecht.de/leistungsschutzrecht/</p>
<p><i>Was ist ein Labelcode? Wofür brauche ich diesen überhaupt</i>. (2018, Februar 21). Kostenloser Labelcode / ISRC / EAN &#8211; GTIN. https://kostenloser-labelcode.de/labelcode/</p>
</div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Creative Commons Musik — kostenlos Musik verwenden</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/creative-commons-musik-kostenlos-musik-verwenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tabea Fleck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2024 08:22:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Definitionen ‒ Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Copyright]]></category>
		<category><![CDATA[Musikmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Musikrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/?p=1476</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie möchten zu Ihrem eigenen Video Musik hinzufügen, fragen sich aber, welche Musik dafür genutzt werden darf? Dafür ist die Creative Commons Musik genau das Richtige. Diese Musik können Sie kostenlos in der Öffentlichkeit verwenden, ohne Geld an Urheber’innen zu... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/creative-commons-musik-kostenlos-musik-verwenden/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Sie möchten zu Ihrem eigenen Video Musik hinzufügen, fragen sich aber, welche Musik dafür genutzt werden darf? Dafür ist die Creative Commons Musik genau das Richtige. Diese Musik können Sie kostenlos in der Öffentlichkeit verwenden, ohne Geld an Urheber’innen zu zahlen oder sich das Einverständnis zu holen. Was genau Creative Commons Musik ist und was Sie bei der Verwendung beachten müssen, erfahren Sie hier.</p>
<h2><strong>Was ist Creative Commons?</strong></h2>
<p>Eine Creative Commons Lizenz ermöglicht Künstler’innen ihre Werke für die Allgemeinheit zugänglich und nutzbar zu machen. Es gibt Creative Commons Lizenzen unter anderem für Musik, Filme und Bilder. Diese Creative Commons Lizenzen sind standardisierte Lizenzen, die Künstler’innen verwenden, um anderen Nutzungsrechte an ihrem Werk einzuräumen. Das Urheberrecht der Künstler’innen des jeweiligen Werks bleibt bestehen, jedoch müssen andere nicht ausdrücklich nach Erlaubnis für die Verwendung dieser Werke fragen. Das <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/copyright-und-urheberrecht-welche-unterschiede-gibt-es/" target="_blank" rel="noopener">Urheberrecht</a> und demnach die GEMA-lizenzierte Musik handelt nach dem Konzept „all rights reserved“. Hingegen bezieht sich die Creative Commons lizenzierte Musik auf das Motto „some rights reserved“, also „einige Rechte vorbehalten“.</p>
<div id="attachment_2620" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2620" class="wp-image-2620 size-full" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/01/Creative-Commons-Musik-Symbole-2.png" alt="Lizenzvarianten der Creative Commons Musik und die möglichen Kombinationen." width="300" height="169" /><p id="caption-attachment-2620" class="wp-caption-text">Kombinationen der Lizenzvarianten der Creative Commons Musik. Quelle: Pixabay</p></div>
<h2>CC-BY und co.</h2>
<p>Wie in der Abbildung zu sehen, gibt es verschiedene CC (Creative Commons)-Lizenzvarianten, da Künstler’innen unterschiedliche Vorstellung der Nutzungsfreigabe haben. Dies erlaubt den Künstler’innen flexibel die Nutzungsfreigabe zu bestimmen. Hier folgen drei Beispiele der CC-Lizenzvarianten für Musik:</p>
<ul>
<li><strong>ND/No derivatives/ Keine Bearbeitung</strong>: die Künstler’innen lassen keine Bearbeitung ihrer Werke zu. Sie dürfen das Original öffentlich verwenden, aber keinen <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/was-ist-remix/" target="_blank" rel="noopener">Remix oder Mashup</a> erstellen. Achtung: Diese Musik dürfen Sie auch nicht in Filmen nutzen, da eine Kombination der Musik mit Videomaterial eine Bearbeitung ist. Sie ist aber für Gaststätten und Kaufhäuser geeignet, die keine <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/die-gema-werkdatenbank-alles-wichtige-fuer-urheberinnen/" target="_blank" rel="noopener">GEMA-Gebühren</a> zahlen möchten.</li>
<li><strong>SA/Share Alike</strong>: Die Inhalte des Werkes dürfen bearbeitet werden. Das bearbeitete Werk dürfen Sie aber nur unter den gleichen Bedingungen (CC-Lizenzen) veröffentlicht werden. Musik mit dieser Lizenz ist optimal für die Verwendung in Videos, Websites und Remixes.</li>
<li><strong>NC/noncommercial/ Keine kommerzielle Nutzung</strong>: die kommerzielle Nutzung der Werke wird hiermit ausgeschlossen. Sie dürfen also diese Musik nicht für etwas verwenden, wovon Sie sich Gewinn erhoffen. Das gilt für Werbespots, kostenpflichtige Musik, Filme, Games und so weiter. Wenn Sie Ihre private Website durch Werbung finanzieren, gilt dies aber typischerweise als nicht-kommerziell.</li>
</ul>
<p>Es ist Pflicht, dass Sie die Künstler’innen des jeweiligen Werkes entsprechend benennen (<strong>BY</strong>) und angeben, dass das Lied unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurde. Zu den jeweiligen Lizenzvarianten, oder auch Einschränkungen, gibt es Symbole, die diese visualisieren. Diese Symbole sind weltweit anerkannt und somit überall gültig. Wie Sie in der Abbildung oben sehen, können diese Lizenzvarianten alleinstehen oder auch kombiniert werden.</p>
<h2><strong>Creative Commons Musik — Legal Musik Verwenden</strong></h2>
<p>Wenn Musiker’innen ihre Werke mit einer Creative Commons Lizenz freigeben, können Sie diese Musik unter anderen in ihren Videos oder Podcasts nutzen und somit legal im Internet veröffentlichen. Sofern diese Lieder nicht mit der Variante „keine Bearbeitung“ (ND) freigegeben sind, können Sie diese Lieder auch öffentlich bearbeiten, wie der DJ im Bild unten, oder Ihren Remix veröffentlichen. Vorausgesetzt, Sie verwenden diese Lieder im privaten oder nicht-kommerziellen Kontext, ist die Nutzung kostenlos.</p>
<div id="attachment_2624" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2624" class="wp-image-2624 size-full" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/01/Creative-Commons-Musik-remixing.png" alt="Creative Commons Musik wird an einem Mischpult verwendet, um einen eigenen Remix zu erstellen." width="300" height="169" /><p id="caption-attachment-2624" class="wp-caption-text">Die Produktion eines Remix mit Creative Commons Musik. Quelle: Pixabay</p></div>
<p>Hier sind ein paar Internetseiten, auf denen Sie Creative Commons Musik finden können:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.jamendo.com/?language=en&amp;p=tags" target="_blank" rel="noopener">Jamendo Music</a> </li>
<li><a href="https://freemusicarchive.org/" target="_blank" rel="noopener">FMA</a> </li>
<li><a href="https://ccmixter.org/" target="_blank" rel="noopener">CC Mixter</a> </li>
<li><a href="https://archive.org/details/netlabels" target="_blank" rel="noopener">Internet Archive Netlabels</a> </li>
<li><a href="https://pixabay.com/de/music/search/creative%20commons/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a> (auch für Fotos) </li>
</ul>
<p>Da CC-lizenzierte Musik GEMA-frei ist, müssen Sie sich nicht bei den Urheber&#8217;innen die Erlaubnis für die Nutzung der Lieder einholen. Daher können Sie, unter Einhaltung der Lizenzeinschränkungen, die Musik kostenlos nutzen und verbreiten. </p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Creative Common Musik bietet Ihnen eine kostenfreie Möglichkeit, Musik im öffentlichen Raum zu verwenden und zu veröffentlichen. Künstler’innen haben die Flexibilität, ihre Musik unter verschiedenen Creative Commons Lizenzvarianten freizugeben. Wenn Sie diese CC-Musik verwenden, ist es wichtig, dass Sie auf die jeweiligen Lizenzen achten, um die Musik legal zu nutzen. Die Creative Commons Musik bezieht sich auf das Konzept „some rights reserved“, anders als das <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/copyright-und-urheberrecht-welche-unterschiede-gibt-es/" target="_blank" rel="noopener">Urheberrecht oder Copyright</a>, welches das Konzept „all rights reserved“ vertritt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Quellen</h3>
<p><em>Die Creative Commons Lizenzen</em>. (2022). Uni-koblenz.de; Universität Koblenz. https://www.uni-koblenz.de/de/bildungswissenschaften/oer/cc-lizenzen</p>
<p>Klimpel, Paul (2012). <em>Freies Wissen dank Creative-Commons-Lizenzen. Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung „nicht kommerziell – NC“,</em> Berlin. Hrsg. von Wikimedia Deutschland, iRights.info und Creative Commons Deutschland.     </p>
<p><em>Legal music for videos</em>. (2007). Creative Commons. https://creativecommons.org/about/arts-culture/arts-culture-resources/legalmusicforvideos/</p>
<p><em>Was sind „Creative Commons“-Inhalte und wie darf ich sie nutzen?</em> (2023). Saferinternet.at. https://www.saferinternet.at/faq/urheberrechte/was-sind-creative-commons-inhalte-und-wie-darf-ich-sie-nutzen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/creative-commons-musik-kostenlos-musik-verwenden/">Creative Commons Musik — kostenlos Musik verwenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
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