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	<title>künstliche intelligenz Archive &#8211; SystMus</title>
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	<description>Online-Magazin des Instituts für Systematische Musikwissenschaft</description>
	<lastBuildDate>Thu, 15 Feb 2024 09:35:34 +0000</lastBuildDate>
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	<title>künstliche intelligenz Archive &#8211; SystMus</title>
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	<item>
		<title>Was ist Remix(ing)?</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/was-ist-remix/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tabea Fleck]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2024 11:28:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Definitionen ‒ Musik]]></category>
		<category><![CDATA[DIY ‒ Tonstudio]]></category>
		<category><![CDATA[audiotechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Musikrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Remix-Versionen sind seit Jahrzehnten populär. Vor allem ältere bekannte Songs oder neue Singles vieler Künstler&#8217;innen werden in verschiedenen Remix-Versionen veröffentlicht. Aber was ist ein Remix überhaupt und wie können Sie selbst einen erstellen? In diesem Artikel erfahren Sie mehr über... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/was-ist-remix/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Remix-Versionen sind seit Jahrzehnten populär. Vor allem ältere bekannte Songs oder neue Singles vieler Künstler&#8217;innen werden in verschiedenen Remix-Versionen veröffentlicht. Aber was ist ein Remix überhaupt und wie können Sie selbst einen erstellen? In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Definition, die rechtlichen Einschränkungen, das Erstellen eines eigenen Remixes und die Zukunft des Remix mithilfe von Künstlicher Intelligenz.</p>
<h2><strong>Was ist ein Remix? — Definition</strong></h2>
<p>Ein Remix ist die kreative Bearbeitung eines musikalischen Werkes, bei der nicht (nur) die Noten des Originals, sondern (auch) vorhandene Aufnahmen verwendet werden. Gute Remixer&#8217;innen achten darauf, den Bezug zum Original nicht zu verlieren. Sie verwenden einzelne Samples mit hohem Wiedererkennungswert, oder verfremden gleich mehrere Ausschnitte. Ein Sample ist ein kurzer Teil aus dem Original-Song. Das Sampling, also die Verwendung eines aufgenommenen Abschnittes eines Werkes, ist ein Hauptelement des Remix. In dem folgenden Foto sehen Sie ein Mischpult, mit dem Sie eine Originalaufnahme bearbeiten oder einen Remix live herstellen können. Das Setup ist das digitale Pendant zu den frühen Sound-Systems auf Jamaika und dem Live-Equipment der frühen House- unds Techno-DJs.</p>
<div id="attachment_2862" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2862" class="wp-image-2862 size-full" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/01/Remix-Pult.png" alt="Mischpult im roten Licht, als Beispiel für die Bearbeitung einer Originalaufnahme oder Herstellung eines Remix. " width="300" height="169" /><p id="caption-attachment-2862" class="wp-caption-text">Ein Mischpult, mit dem Sie einen Remix herstellen können. Foto: Pixabay.</p></div>
<p>Ein Remix ähnelt einem Mashup, zwar oberflächlich gesehen, ist dennoch eine eigene Methode der musikalischen Bearbeitung. Ein Mashup kombiniert nämlich mehrere Songs. Als Beispiel werden bei einem Mashup die Gesangsspur des einen Songs mit der Instrumentalspur eines anderen Songs zusammengeführt und bearbeitet.</p>
<h2>Remix-Geschichte</h2>
<p>Etwas isoliert von der restlichen Welt entstanden in den 1960ern auf Jamaika Dub-Versionen von Reggae-Songs, in denen sich Tontechniker&#8217;innen an Audio-Effekten ausgetobt haben. Diese Edits wurden oft live erzeugt und zum Teil als B-Seite auf Schallplatte gepresst. Ab den 1970ern wurden Disco-Mixes von bekannten Liedern erzeugt, um sie tanzfähig machen. Durch ihre Popularität begannen Firmen, die Remix-Versionen auch kommerziell zu vertreiben. In den 1990er Jahren waren Remixes auf der B-Seite der 12“-Singles, oder als weitere Tracks auf der Single-CD nicht mehr aus der Musikkultur und -industrie wegzudenken. Durch die Einführung der Creative Commons Lizenzen, also Lizenzen, die das Nutzungsrecht von Liedern freigeben, wurde es einfacher einen Remix zu erstellen und zu veröffentlichen. Da diese Lieder öffentlich zugänglich waren, benötigte die Produzent&#8217;innen keine Erlaubnisse der Rechteinhaber, um einen Remix zu veröffentlichen.</p>
<p>Mittlerweile ist der Remix ein fester Bestandteil der Musikindustrie und wird auch als eigene Kunstform anerkannt. Viele Künstler&#8217;innen veröffentlichen neben der Originalaufnahme inzwischen auch Remixe. Durch die Digitalisierung ist es mittlerweile einfacher Remixe selbst zu erstellen. Mithilfe von einer DAW (Digital Audio Workstation) können Tonspuren einfacher geschnitten, neu angeordnet und kombiniert werden.</p>
<h2><strong>Rechtliche Einschränkungen</strong></h2>
<p>Sofern Sie einen Remix erstellen, der auf urheberrechtlich geschützten Werken basiert, können Sie diesen nicht einfach veröffentlichen. Dazu brauchen Sie die Erlaubnis des Rechteinhabers des Originals. Auch wenn Sie kein Geld verdienen, da Sie diesen kostenlos ins Netz stellen, benötigen Sie die Zustimmung. Falls Sie einen Remix ohne diese Erlaubnis veröffentlichen, drohen Ihnen rechtliche Folgen. Dies könnten unter anderem Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche sein oder schlimmstenfalls zu einer Strafanzeige führen. Das Urheberrecht gilt in Deutschland.</p>
<p>In den USA, wo Werke unter dem <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/copyright-und-urheberrecht-welche-unterschiede-gibt-es/" target="_blank" rel="noopener">Copyright</a> geschützt sind, gibt es ähnliche rechtliche Vorschriften. Dort müssen Sie auch zuerst den Rechteinhaber/ „Copyright holder“ nach Erlaubnis zu dem Veröffentlichen anfragen. Dennoch gibt es immer die Möglichkeit, dass Sie als DJ für einen Remix von einem Label, Künstler, oder des Rechteinhabers angefragt werden.</p>
<h2><strong>Was ist Remixing? </strong><strong>– </strong><strong>Vorgehensweise</strong></h2>
<p>Sie möchten wissen, wie Sie einen Remix selbst erstellen können? Nach Beachtung der rechtlichen Voraussetzungen finden Sie hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:</p>
<ol>
<li><strong>Installieren Sie einer Software/DAW</strong></li>
<li><strong>Finden Sie Rohmaterial: </strong>Suchen Sie sich einen Song, den Sie gerne bearbeiten möchten. Oft wird mit <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/was-sind-stems-definition-und-anwendung/" target="_blank" rel="noopener">Stems</a> gearbeitet. Manchmal erhalten Sie zusätzlich eine <a href="https://praxistipps.chip.de/general-midi-was-ist-das_37661" target="_blank" rel="noopener">MIDI</a>-Datei.</li>
<li><strong>Tonart und Tempo</strong>: Identifizieren Sie Tonart und Tempo des Songs, stellen Sie ihre DAW auf die richtige Anzahl an BPM und richten Sie die Spuren genau auf die Zählzeiten aus. Im Gegensatz zum Screenshot unten sind es meist nur wenige Spuren, die genau so lang sind, wie der gesamte Song.</li>
<li><strong>Beibehalten und Aussortieren:</strong> Entscheiden Sie, welche Elemente Sie behalten oder weglassen. Diese Entscheidung ist ein zentraler Schritt für die Bearbeitung. Denn die beibehaltenden Elemente als ein Wiedererkennungswert dienen.</li>
<li><strong>Seien Sie kreativ:</strong> Nun können Sie Ihre eigenen Elemente hinzufügen und das bestehende Material nach Belieben zerschneiden, umarrangieren und verfremden. Der Screenshot zeigt das Ergebnis.</li>
</ol>
<div id="attachment_3032" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/01/Remix-DAW-png.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3032" class="wp-image-3032 size-medium" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/01/Remix-DAW-png-300x169.png" alt="Eine DAW in der ein Remix mithilfe von Stems erstellt wird." width="300" height="169" srcset="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/01/Remix-DAW-png-300x169.png 300w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/01/Remix-DAW-png-768x432.png 768w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/01/Remix-DAW-png-945x532.png 945w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/01/Remix-DAW-png-600x338.png 600w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/01/Remix-DAW-png.png 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3032" class="wp-caption-text">Die Bearbeitung eines Remix in einer DAW mit Stems. Screenshot: Fabian Pein</p></div>
<h2><strong>Künstlichen Intelligenz </strong><strong>— Zukunft des Remix</strong></h2>
<p>Künstliche Intelligenz (KI) ist bereits ein wichtiger Bestandteil in der digitalen Musikproduktion. Mithilfe einer KI können Musikwerke per Knopfdruck programmiert und verbessert werden. Mittlerweile gibt es verschiedene KIs, die es ermöglichen, Musik auf verschiedene Weisen zu produzieren. Diese helfen zum Beispiel im Bereich der Musikproduktion und Komposition. Sie können auch DJs bei der Anpassung von Sound, Takt, etc. unterstützen. Sie erleichtern insbesondere Anfänger&#8217;innen den Einstieg. Generative Modelle können Musik von Grund auf neu produzieren, oder bestehendes Material remixen. Sogar erste kommerzielle Tools existieren. Ihre Schwächen sind bislang, dass sie das Wesen der Musik nicht so verstehen, wie ein kreativer Mensch. Vielleicht ist die Kreativbranche die letzte, die Konkurrenz durch KI zu befürchten hat.</p>
<p>Um Ihren selbstgemachten Remixes einen professionellen Sound zu verpassen, nutzen Sie unsere <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/audio-mastering-definition-und-einfuehrung/">Tipps zum Mastering</a>.</p>
<h2>Quellen:</h2>
<div>
<ul>
<li>Florian Pötzlberger: <em>Kreatives Remixing</em>, Nomos: Baden-Baden 2018</li>
<li>Marc Pendzich: <em>Von der Coverversion zum Hit-Recycling</em>, LIT: Münster u.a. 2004</li>
<li>Haici Yang, Shivani Firodiya, Nicholas J. Bryan &amp; Minje Kim, „Don’t Separate, Learn To Remix: End-To-End Neural Remixing With Joint Optimization“, <em>IEEE International Conference on Acoustics, Speech and Signal Processing (ICASSP)</em>, Singapur 2022, S. 116—120, doi: <a href="https://doi.org/10.1109/ICASSP43922.2022.9746077" target="_blank" rel="noopener">10.1109/ICASSP43922.2022.9746077</a></li>
</ul>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Musik und Künstliche Intelligenz — Die Ausstellung</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musik-und-kuenstliche-intelligenz-die-ausstellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim Ziemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jun 2023 18:49:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SystMus-News]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[museum für kunst und gewerbe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Musik und künstliche Intelligenz können Sie im Museum für Kunst und Gewerbe interaktiv entdecken. Zusammen mit den Hamburger Firmen Musicube, Elbsilber und Ohrfilm, bieten Ihnen das Institut für Systematische Musikwissenschaft von Mai bis Oktober 2023 eine Ausstellung, die künstlicher und... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musik-und-kuenstliche-intelligenz-die-ausstellung/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Musik und künstliche Intelligenz können Sie im Museum für Kunst und Gewerbe interaktiv entdecken. Zusammen mit den Hamburger Firmen Musicube, Elbsilber und Ohrfilm, bieten Ihnen das Institut für Systematische Musikwissenschaft von Mai bis Oktober 2023 eine Ausstellung, die künstlicher und menschlicher nicht sein könnte.</p>
<h2>Musik und Künstliche Intelligenz im MKG</h2>
<p>Das Museum für Kunst und Gewerbe (MKG) ist in Hamburg nicht zuletzt durch seine riesige Sammlung von historischen Tasteninstrumenten bekannt. Auf den Instrumenten werden bis heute Konzerte gespielt. In der neuen Ausstellung erleben Sie allerdings nicht die Vergangenheit, sondern die Zukunft der Musik:</p>
<ul>
<li>„Can You Hear It?“ Lautet das Motto der <a href="https://www.mkg-hamburg.de/ausstellungen/can-you-hear-it" target="_blank" rel="noopener">Musik und KI-Ausstellung</a></li>
<li>Neuronale Netze analysieren Hip-Hop Musik verschiedener Kulturen</li>
<li>Eine künstliche Intelligenz erstellt für Sie emotionale Film-Soundtracks oder streamt Musik für jede Lebenssituation</li>
<li>Organisiert wird die Ausstellung von Rolf Bader, Herausgeber des <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-55004-5" target="_blank" rel="noopener">Springer Handbook of Systematic Musicology</a> und Autor des Sachbuchs <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-030-67155-6" target="_blank" rel="noopener">How Music Works</a></li>
<li>Musik ist Kunst und Kultur — Musik ist menschlich. Können Computer das? Dürfen Computer das? Zahlreiche <a href="https://www.mkg-hamburg.de/veranstaltungen/algorithmen-zukunft-zukunft-algorithmik">Fachvorträge über künstliche Intelligenz</a> begleiten sie Ausstellung</li>
<li>In vielen Fachvorträgen lernen Sie mehr über das Potenzial und die Gefahren künstlicher Intelligenz in der Musik.</li>
<li>In der Grafik sehen Sie ein neuronales Netz. Kaufen Sie sich <a href="https://tickets.mkg-hamburg.de/#/product/event/209" target="_blank" rel="noopener">Tickets für „Can You Hear It?“</a>, um zu verstehen, wie es Musik analysiert.</li>
<li>Musik heißt hören, erleben, fühlen: Die Ausstellung ist multimodal und interaktiv.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_345" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2023/04/musik-und-ki.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-345" class="wp-image-345 size-medium" title="Musik und KI im MKG" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2023/04/musik-und-ki-300x169.png" alt="Künstliche Intelligenz: Ein neuronales Netz identifiziert Musikgenres und -stile" width="300" height="169" srcset="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2023/04/musik-und-ki-300x169.png 300w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2023/04/musik-und-ki-768x432.png 768w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2023/04/musik-und-ki.png 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-345" class="wp-caption-text">Musik und KI: Ein neuronales Netz unterscheidet selbstständig zwischen Hip-Hop und Klassik, erkennt den Knabenchor und sortiert Mono-Aufnahmen aus.</p></div>
<p>Künstliche Intelligenz ist längst aus seinen mathematischen Kinderschuhen der 1950er herausgewachsen und ist inzwischen fester Bestandteil der <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musik-studieren-systematische-musikwissenschaft/">Systematischen Musikwissenschaft</a>. Neuronale Netze helfen uns, Musik zu erforschen und zu produzieren. Mehr über die KI-Forschung am Institut für Systematische Musikwissenschaft lesen Sie im Buch <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-030-02695-0" target="_blank" rel="noopener">Computational Phonogram Archiving</a>. Wenn Sie sich einen Account anlegen, können Sie unsere <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/esra-eine-musikalische-weltreise/" rel="noopener">KI in E.S.R.A. nutzen</a>, um Musik aus verschiedensten Kulturen unserer Erde zu entdecken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musik-und-kuenstliche-intelligenz-die-ausstellung/">Musik und Künstliche Intelligenz — Die Ausstellung</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESRA – Eine musikalische Weltreise</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/esra-eine-musikalische-weltreise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim Ziemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 14:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SystMus-News]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Musikethnologie]]></category>
		<category><![CDATA[neuronale netze]]></category>
		<category><![CDATA[world music]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ESRA ist eine der größten musikethnografischen Sammlungen der Welt. Musik von verschiedenen Völkern dieser Erde stellen wir Ihnen online zur Verfügung. Künstliche Intelligenz hilft Ihnen dabei, sich quer durch die Kulturen zu hören. Was ist ESRA? ESRA steht für „Ethnographic... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/esra-eine-musikalische-weltreise/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/esra-eine-musikalische-weltreise/">ESRA – Eine musikalische Weltreise</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">ESRA ist eine der größten musikethnografischen Sammlungen der Welt. Musik von verschiedenen Völkern dieser Erde stellen wir Ihnen online zur Verfügung. Künstliche Intelligenz hilft Ihnen dabei, sich quer durch die Kulturen zu hören.</p>
<h2>Was ist ESRA?</h2>
<p>ESRA steht für „Ethnographic Sound Recording Archive“, also ein Archiv von ethnologischen Tonaufnahmen. Echte World Music verschiedener Völker und Anlässe sind in der Collection enthalten. Im Juni 2023 enthält E.S.R.A. 703 Musikaufnahmen, die Sie anhören, vergleichen, speichern und zitieren können. Das gesamte <a href="https://esra.fbkultur.uni-hamburg.de/" target="_blank" rel="noopener">ethnologische Musikarchiv</a> ist online verfügbar:</p>
<ul>
<li>E.S.R.A. enthält Musiksammlungen unserer Wissenschaftler Wilhelm Heinitz und Rolf Bader.</li>
<li>Darüber hinaus sind sämtliche Stücke des Kairoer Musikkongresses arabischer Musik von 1932 enthalten.</li>
<li>Sie finden zum Beispiel Musik der Kachin in Myanmar, Navari in Nepal, Haratin in Algerien, der Uiguren in China und der Ewe in Ghana.</li>
<li>ESRA ist ein wichtiger Beitrag, um kulturelles Erbe zu erhalten und den Wandel der Musik verschiedener Volksgruppen zu erforschen.</li>
<li>Darüber hinaus werden einige ethnische Gruppen systematisch verfolgt; ihnen wird abgesprochen, eine eigene Kultur zu besitzen. E.S.R.A. bietet Forscher&#8217;innen eine Grundlage, die kulturelle Identität von Völkern nachzuweisen.</li>
<li>Damit wir nicht gegen das Urheberrecht und verschiedene Leistungsschutzrechte verstoßen, müssen Sie sich auf der Startseite für E.S.R.A. registrieren, um die Musik zu hören und zu erforschen.</li>
</ul>
<h2>Erste Schritte in E.S.R.A.</h2>
<p>In ESRA können Sie mithilfe einer Datenbank und eines neuronalen Netzes gezielt Musik suchen, oder durch vorsortierte Musik browsen. Die folgende Aufzählung und der Screenshot helfen Ihnen dabei:</p>
<ol>
<li>Nutzen Sie die Freitextsuche, um ein Musikinstrument, einen Staat, eine Region oder eine ethnische Gruppe zu finden. Sämtliche Suchergebnisse werden nun aufgelistet.</li>
<li>Klicken Sie auf einen Treffer, um alle Metadaten inkl. Literaturhinweise zu sehen, die Musik abzuspielen und mit einem Klick auf „Add to my collection“ in einer Playlist speichern.</li>
<li>Noch spannender ist es, sich die Ergebnisse direkt im neuronalen Netz anzuhören. Hier sind die Stücke nach Ähnlichkeit sortiert.</li>
<li>Im Dropdown-Menü ≪SOM≫ wählen Sie das Ähnlichkeitskriterium aus. Als Einstieg ist der Timbre-Track ideal.</li>
<li>Wenn Sie im ≪Group by Color≫-Menü (<span style="color: #0000ff;"><strong>5</strong></span>) „Instruments“ auswählen, werden Sie feststellen, dass Aufnahmen mit denselben Instrumenten oft nah beieinander liegen.</li>
<li>Lassen Sie sich von der Musik inspirieren, speichern Sie sich Ihre Favoriten ab, und lesen Sie mehr über die Musik der Kulturen, Völker und Nationen unserer Erde.</li>
<li>Unter „My Esra“ ⟶ „Upload Private Sound“ können Sie ihre eigenen Aufnahmen aus Feldforschung und Urlaub hochladen und von der KI einsortieren lassen.</li>
</ol>
<div id="attachment_727" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2023/04/esra-musik-ki.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-727" class="wp-image-727 size-medium" title="Künstliche Intelligenz zur Musikanalyse" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2023/04/esra-musik-ki-300x169.png" alt="ESRA-Webinterface zum Suchen und entdecken von ethnologischen Musikaufnahmen." width="300" height="169" srcset="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2023/04/esra-musik-ki-300x169.png 300w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2023/04/esra-musik-ki-768x432.png 768w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2023/04/esra-musik-ki.png 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-727" class="wp-caption-text">ERSA-Musiksuche mittels Datenbank und Stöbern mittels neuronalem Netz.</p></div>
<p>In unserem Buch Computational Phonogram Archiving erfahren Sie mehr über <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-030-02695-0" target="_blank" rel="noopener">Musikarchive und KI</a>. In unserer Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe erleben Sie <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musik-und-kuenstliche-intelligenz-die-ausstellung/">Musik und künstliche Intelligenz</a> hautnah.</p><p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/esra-eine-musikalische-weltreise/">ESRA – Eine musikalische Weltreise</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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