<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>David McJonathan, Autor bei SystMus</title>
	<atom:link href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/author/davidmcjonathan/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de</link>
	<description>Online-Magazin des Instituts für Systematische Musikwissenschaft</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Dec 2024 11:49:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/04/logoImg-150x150.jpg</url>
	<title>David McJonathan, Autor bei SystMus</title>
	<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Die Shamisen-Gitarre — ein asiatisches Musikinstrument</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/die-japanische-shamisen-gitarre-ein-asiatisches-musikinstrument/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David McJonathan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 07:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Definitionen ‒ Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentenbau]]></category>
		<category><![CDATA[instrumentenkunde]]></category>
		<category><![CDATA[japan]]></category>
		<category><![CDATA[musikgeschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/?p=4784</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Shamisen ist in der westlichen Musik als Lauteninstrument nicht sehr bekannt. Deshalb wird sie oft fälschlicherweise Shamizen, Schamisen oder Chamisen geschrieben. In diesem Artikel stellen wir Ihnen Aufbau, Geschichte, Spielart des Instruments und eine Soundprobe vor. Aufbau und Missverständnis... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/die-japanische-shamisen-gitarre-ein-asiatisches-musikinstrument/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/die-japanische-shamisen-gitarre-ein-asiatisches-musikinstrument/">Die Shamisen-Gitarre — ein asiatisches Musikinstrument</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Shamisen ist in der westlichen Musik als Lauteninstrument nicht sehr bekannt. Deshalb wird sie oft fälschlicherweise Shamizen, Schamisen oder Chamisen geschrieben. In diesem Artikel stellen wir Ihnen Aufbau, Geschichte, Spielart des Instruments und eine Soundprobe vor.</p>
<h2 class="western">Aufbau und Missverständnis der japanischen Gitarre</h2>
<p>Eine Shamisen — auf Japanisch <span style="font-family: Noto Serif CJK SC;"><span style="font-size: small;"><span lang="zh-CN">三味線</span></span></span> — besteht aus mehreren Komponenten, die zusammen einen einzigartigen Klang erzeugen:</p>
<div id="attachment_4789" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Shamisen-Person-960x540-1.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4789" class="wp-image-4789 size-full" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Shamisen-Person-300x169-1.png" alt="Halten und Spielen der Shamisen mit einem Bachi" width="300" height="169" /></a><p id="caption-attachment-4789" class="wp-caption-text">Shamisen spielen (Grafik: David McJonathan)</p></div>
<ul>
<li><strong>D</strong><strong>ou</strong><strong> (<span style="font-family: Noto Serif CJK SC;"><span style="font-size: small;"><span lang="zh-CN">胴</span></span></span>)</strong>: Der Resonanzkörper der Shamisen besteht aus einem Holzrahmen, der an der Ober- und Unterseite wie bei einer Trommel mit synthetischer oder Tier-Haut bezogen ist.</li>
<li><strong>Sao (<span style="font-family: Noto Serif CJK SC;"><span style="font-size: small;"><span lang="zh-CN">棹</span></span></span>)</strong>: Der <a href="http://www.klassik-heute.com/4daction/www_infothek_lexikon_einzeln/46">bundlose</a> lange Hals des Instruments, der je nach Modell bzw. Stilart in verschiedenen Längen und Dicken erhältlich ist.</li>
<li><strong>Itomaki (<span style="font-family: Noto Serif CJK SC;"><span style="font-size: small;"><span lang="zh-CN">糸巻き</span></span></span>)</strong>: Die drei Stimmwirbel zum Stimmen der drei Saiten.</li>
<li><b>Koma(</b><span style="font-family: Noto Serif CJK SC;"><span style="font-size: small;"><span lang="zh-CN"><span lang="ja-JP"><b>駒</b></span></span></span></span><b>)</b>: Der Steg, der nur zum Spielen eingesetzt wird, liegt auf der Haut des Dou und hebt die Saiten zum Schwingen an.</li>
<li><b>Doukake (</b><span style="font-family: Noto Serif CJK SC;"><span style="font-size: small;"><span lang="zh-CN"><b>胴掛け</b></span></span></span><b>): </b>Ein Stück Stoff des Dou an der Oberseite, das zur Verzierung und für einen besseren Halt der Schlaghand dient.</li>
<li><strong>Bachi (<span style="font-family: Noto Serif CJK SC;"><span style="font-size: small;"><span lang="zh-CN">撥</span></span></span>)</strong>: Das Plektrum zum Zupfen der Saiten gibt es in verschiedenen Größen und Materialien.</li>
</ul>
<div id="attachment_4787" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Shamisen-Grafik-960x540-1.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4787" class="wp-image-4787 size-full" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Shamisen-Grafik-300x169-1.png" alt="Aufbau der Shamisen, von links oben Koma, Doukake, Dou, Sao, Itomaki, Bachi" width="300" height="169" /></a><p id="caption-attachment-4787" class="wp-caption-text">Aufbau der Shamisen (Grafik: David McJonathan)</p></div>
<p>Die Herstellung und das Zusammensetzen der einzelnen Bauteile geschieht oft in Handarbeit, wie dieses <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gA6K7Tx7kVM">Youtube-Video</a> des Bespannens des <strong>D</strong><strong>ou</strong> demonstriert. Da der <strong>Sao</strong> den ganzen <strong>D</strong><strong>ou</strong> durchläuft, zählt die Shamisen zu den <a href="https://nat.museum-digital.de/tag/37828">Spießlauten</a>. Sie gehört also genau genommen nicht zu den Gitarren, die zu den <a href="https://worlds-of-music.de/WOM.php?idex=16978">Halslauten</a> zählen. Genaueres zu den Bautechniken finden sie auf dieser <a href="http://www.tetsukuro.net/shamisen.php"><em>interaktiven, japanischen Grafik</em></a>.</p>
<h2 class="western">Die Geschichte von China nach Japan</h2>
<p>Die Shamisen ist eine Weiterentwicklung der <a href="https://mimo-international.com/MIMO/doc/IFD/OAI_ULEI_M0005364">Sanxian</a> (<span style="font-family: Noto Serif CJK SC;"><span style="font-size: small;"><span lang="zh-CN">三弦</span></span></span>), einer chinesischen Langhalslaute. Diese breitete sich durch Händler von Okinawa bis zum Festland Japans im 16. Jahrhundert aus. Dabei wurde die Bauart und Materialien allmählich den Gegebenheiten Japans angepasst. Folgende Veränderungen gab es:</p>
<ul>
<li>Der Resonanzkörper Dou wurde eckig und verziert</li>
<li>Die Haut des Dou hat sich von Schlangenhaut über Hunde/Katze zu Synthetischen-Haut geändert</li>
<li>Die Länge des Sao ist kürzer geworden</li>
<li>Eine portable Shamisen Variante ist durch das Zerlegen des Sao entstanden</li>
</ul>
<p>In Laufe der Geschichte haben sich verschiedene Stile des Instruments entwickelt. Diese haben auch zu drei unterschiedlichen Größen und Formen der Shamisen geführt:</p>
<ul>
<li><strong>Hosozao(</strong>細棹<strong>): </strong>Kleinste Größe, mit einem leichten, sanften Klang für <a href="https://www2.ntj.jac.go.jp/unesco/kabuki/en/production/music4.html">Nagauta</a> (Bühnenmusik)<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Chuuzao(</strong>中棹<strong>):</strong> Mittlere Größe, mit einem ausgewogenen Klang für <a href="https://www.britannica.com/art/jiuta">Jiuta</a> (Kammermusik) und <a href="https://nl.in-edit.org/what-is-japanese-minyo/">Minyo</a> (Volksmusik)</li>
<li><strong>Futozao(</strong>太棹<strong>): </strong>Große Größe, mit einem Voluminösen Basslastigen Klang für <a href="https://www.dus.emb-japan.go.jp/profile/deutsch/japan_forum/jf_2001/2001_08_tsugaru.htm">Tsugaru</a> (Schneller kraftvoller Stil) und <a href="https://www.britannica.com/art/gidayu">Gidayu</a> (Theatermusik)<strong><br />
</strong></li>
</ul>
<h2 class="western">Die Shamisen mit dem Bachi spielen</h2>
<p>Die Shamisen spielt man im Sitzen. Traditionell in der knienden <a href="https://www.nippon.com/en/guide-to-japan/gu020002/">Seiza-Stellung</a>. Der Dou liegt dabei auf den Beinen. Mithilfe des Bachi werden die Saiten angeschlagen oder gezupft. Das Sao kann unterschiedliche Klänge erzeugen. Die bekanntesten sind folgende:</p>
<ul>
<li><strong><b>Tonhöhen</b></strong><strong>: </strong>Das Abdrücken einer Saite verändert die Tonhöhe.</li>
<li><strong><b>Vibrato</b></strong>: Leichtes Bewegen der Hand erzeugt ein Vibrato-Effekt.</li>
<li><strong><b>Glissando</b></strong>: Das Gleiten der Hand entlang der Saiten erzeugt ein Glissando.</li>
</ul>
<p>Das Bachi wird zum Anschlagen oder Zupfen der Saiten verwendet. Sie sehen es unten im Foto. Wichtig ist dabei die Haltung. Der Daumen befindet sich am breiten Ende des Bachi, während der kleine Finger am Ende des Plektrums eingeknickt aufliegt. Die restlichen Finger umschließen den mittleren Teil des Griffs. Dadurch ist das Bachi fest in der Hand eingeklemmt und das Schwingen aus dem Handgelenk ist somit kraftvoll und präzise.</p>
<div id="attachment_4785" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Bachi-Haltung-960x540-1.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4785" class="wp-image-4785 size-full" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Bachi-Haltung-300x169-1.png" alt="Haltung des Bachi in der Hand" width="300" height="169" /></a><p id="caption-attachment-4785" class="wp-caption-text">Haltung des Bachi. (Grafik: David McJonathan)</p></div>
<h2 class="western">Der einzigartige Klang der Shamisen</h2>
<p>Den hohen, hellen Sound des Instruments können Sie sich im folgenden Video anhören:</p>
<figure><div style="width: 676px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-4784-1" width="676" height="380" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Shamisen-Sound.mp4?_=1" /><a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Shamisen-Sound.mp4">https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Shamisen-Sound.mp4</a></video></div><figcaption>Eine Hörprobe von einer Shamisen. Hiroki Iiyama aus Takayama spielt dabei ein traditionelles Stück. Erkennbar ist die besondere Handführung der Spielhand und das Zupfen der Schlaghand. (Video: David MacJonathan)</figcaption></figure>
<p>Die Shamisen kommt auch in modernen Genres vor. Folgende YouTube-Videos zeigen die Möglichkeit in <a href="https://www.youtube.com/watch?v=clqG5fpRucc">Elektro</a> und <a href="https://youtu.be/ponTbDDMYjw?t=146">Metal</a>.</p>
<p>Falls sie am aktuellen Shamisen Ensemble Guinness World Record interessiert sind, empfehlen wir eine <a href="https://www.youtube.com/watch?v=sD9VZ_blU9A&amp;list=PLH4839srChxtu9j5B4SOUIwMYdJvl0YHM&amp;index=12">Youtube-Playlist</a> darüber. 2056 Spieler stellten dabei das größte Shamisen-Ensemble der Welt zusammen. Weitere spannende Artikel von <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musikgeschmack-verstehen-darum-moegen-sie-metal-oder-klassik/">Musikgeschmack</a> bis <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wenn-musik-gaensehaut-hervorruft/">Gänsehaut</a> finden Sie bei uns.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/die-japanische-shamisen-gitarre-ein-asiatisches-musikinstrument/">Die Shamisen-Gitarre — ein asiatisches Musikinstrument</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Shamisen-Sound.mp4" length="26276520" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Instrumente mit J – diese Musikinstrumente gibt es</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musikinstrumente-mit-j-diese-musikinstrumente-gibt-es/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David McJonathan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jul 2024 06:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Definitionen ‒ Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/?p=1537</guid>

					<description><![CDATA[<p>Instrumente mit J sind nicht sehr bekannt und kommen im Alltag nur selten vor. Stadt-Land-Fluss und Kreuzworträtsel Spieler scheitern oft an dieser Quizfrage. In der Instrumentenkunde und Ethnologie sind diese bekannter. Wir stellen diese unbekannten Musikinstrumente mit J vor. Blasinstrumente... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musikinstrumente-mit-j-diese-musikinstrumente-gibt-es/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musikinstrumente-mit-j-diese-musikinstrumente-gibt-es/">Instrumente mit J – diese Musikinstrumente gibt es</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Instrumente mit J sind nicht sehr bekannt und kommen im Alltag nur selten vor. Stadt-Land-Fluss und Kreuzworträtsel Spieler scheitern oft an dieser Quizfrage. In der Instrumentenkunde und Ethnologie sind diese bekannter. Wir stellen diese unbekannten Musikinstrumente mit J vor.</p>
<h2>Blasinstrumente mit J</h2>
<p>Viele Instrumente mit J sind Blasinstrumente. Im <a href="https://archive.org/details/reallexikondermu00sach/page/197/mode/2up" target="_blank" rel="noopener">Curt Sachs Reallexikon der Musikinstrumente</a> gibt es nur sechs Seiten für den Buchstaben J. Zum Vergleich: Der Buchstabe A beansprucht 25 Seiten.</p>
<div id="attachment_4640" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Blasinstrumente-mit-J-Grafik-960x540-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4640" class="wp-image-4640 size-full" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Blasinstrumente-mit-J-Grafik-300x169-1.png" alt="Blasinstrumente mit J. Von links oben nach rechts unten: Jahlin, Jombarde, Jug, Jagdhorn" width="300" height="169" /></a><p id="caption-attachment-4640" class="wp-caption-text">Blasinstrumente mit J. (Grafik: David McJonathan)</p></div>
<ul>
<li>Das <strong>Jagdhorn</strong> (Grafik: unten rechts) ist ein metallisches, rund geschwungenes Horn. Der Ursprung ist das Hifthorn aus dem Mittelalter. Es dient dem Anstimmen von Fanfaren und Signalen.</li>
<li><strong>Jahlin</strong> (Grafik: oben links), auch Gyaling genannt, ist ein tibetisches Instrument. Es besitzt Ähnlichkeiten zu einer Oboe, hat aber nur <em>7</em> Grifflöcher. Gespielt wird es vor allem in Klöstern.</li>
<li>Der <strong>Jug</strong> (Grafik: unten links) ist ein Tonkrug für Bassfrequenzen. Durch das Blasen in einen Krug bzw. das Schlagen auf einem entstehen Basstöne.</li>
<li><strong>Jombarde</strong> (Grafik: oben rechts) auch Koncovka genannt, ist eine Flöte, die wie eine Blockflöte eine Kernspalte besitzt. Grifflöcher fehlen jedoch.</li>
</ul>
<h2>Weitere Instrumente mit J</h2>
<p>Abgesehen von Blasinstrumenten gibt es eine Reihe unterschiedlicher Arten. Darunter viele Exoten, die nicht sehr bekannt sind.</p>
<ul>
<li><strong>Jaltarang</strong> ist ein Instrument aus Wasserschalen, die selbst klingen (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Idiophon" target="_blank" rel="noopener">Idiophon</a>). Die unterschiedliche Größe und Wassermenge verändern den Ton. Dieser wird durch Schlagen mit einem Schlägel erzeugt.</li>
<li>Das <strong>Janko Klavier</strong> ist ein Klavier mit veränderter Tasten-Anordnung. Die Anordnung ist dabei vertikal in Halbtönen und horizontal in Ganztönen.</li>
<li><strong>Judenharfe</strong> bzw. Maultrommel sind kleine Instrumente, die den Mundraum als Resonanzkörper verwenden. Durch Zupfen der Feder vor dem Mund wird ein Ton erzeugt.</li>
</ul>
<div id="attachment_4642" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Janko-vs-Klavier-960x540-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4642" class="wp-image-4642 size-full" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Janko-vs-Klavier-300x169-1.png" alt="Tastenanordnung beim Klavier und Jankó Klaviatur" width="300" height="169" /></a><p id="caption-attachment-4642" class="wp-caption-text">Unterschiede der Tastenanordnung beim Klavier vs Janko (Grafik: David McJonathan)</p></div>
<h2>Systematische Musikwissenschaft und Akustik</h2>
<p>Instrumente bieten spannende Unterschiede im Aufbau und akustisch. Die Akustik als Teilgebiet der <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musik-studieren-systematische-musikwissenschaft/">Systematischen Musikwissenschaft</a> erforscht die Eigenschaften und Unterschiede der Musikinstrumente. Weitere spannende Instrumente lernen Sie in unseren Artikeln von <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/instrumente-mit-i-diese-musikinstrument-gibts/" target="_blank" rel="noopener">Instrumente mit I</a> bis <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/instrumente-mit-n-diese-musikinstrumente-gibts/" target="_blank" rel="noopener">Instrumente mit N</a> kennen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musikinstrumente-mit-j-diese-musikinstrumente-gibt-es/">Instrumente mit J – diese Musikinstrumente gibt es</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
