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	<title>gender Archive &#8211; SystMus</title>
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	<description>Online-Magazin des Instituts für Systematische Musikwissenschaft</description>
	<lastBuildDate>Wed, 19 Mar 2025 12:20:41 +0000</lastBuildDate>
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	<title>gender Archive &#8211; SystMus</title>
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	<item>
		<title>Reggae Künstlerin im Focus: Bedeutende Frauen des Genres</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/reggae-kuenstlerin-im-focus-bedeutende-frauen-des-genres/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie-Luise Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2025 06:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Definitionen ‒ Musik]]></category>
		<category><![CDATA[gender]]></category>
		<category><![CDATA[Musikethnologie]]></category>
		<category><![CDATA[musiksoziologie]]></category>
		<category><![CDATA[popularmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Reggae]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Reggae-Künstlerin fällt einem seltener ein als ihre männlichen Kollegen. Das liegt daran, dass Frauen in diesem Musikstil unterrepräsentiert sind. So wird Reggae-Musik bis heute vor allem mit männlichen Ikonen wie Bob Marley oder Peter Tosh verbunden. Trotzdem haben Frauen... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/reggae-kuenstlerin-im-focus-bedeutende-frauen-des-genres/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Reggae-Künstlerin fällt einem seltener ein als ihre männlichen Kollegen. Das liegt daran, dass Frauen in diesem Musikstil unterrepräsentiert sind. So wird Reggae-Musik bis heute vor allem mit männlichen Ikonen wie Bob Marley oder Peter Tosh verbunden. Trotzdem haben Frauen das Genre in all seinen Variationen vom Early Reggae bis zum modernen Dancehall mitgeprägt. Deshalb beleuchtet dieser Artikel einflussreiche Frauen der verschiedenen Reggae-Subgenres und beschreibt, wie die Musikerinnen die Musik nachhaltig mitgestaltet haben. Zu jeder Reggae-Künstlerin ist dabei ein Song verlinkt, welchen Sie sich auf Spotify anhören können.</p>
<h2>Musikerinnen im Early Reggae</h2>
<p>Der Early Reggae ist die frühste Form der Reggae-Musik. Sie entwickelte sich während der 1950er Jahre auf Jamaika, in einem fließenden Übergang aus den Genres Ska und Rocksteady. Ska ist energiegeladene Musik mit schnellem Rhythmus und Bläsern aus Jamaika. Rocksteady ist zwar langsamer als Ska, aber schneller als viele bekannte Roots-Stücke. Zu den „Erfinder&#8217;innen“ des Reggae lassen sich folgende Frauen zählen:</p>
<div id="attachment_7479" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/03/reggae-kuenstlerin-hollie-cook-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7479" class="size-medium wp-image-7479" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/03/reggae-kuenstlerin-hollie-cook-300x169.jpg" alt="Dieses Bild zeigt die Reggae-Künstlerin Hollie Cook." width="300" height="169" srcset="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/03/reggae-kuenstlerin-hollie-cook-300x169.jpg 300w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/03/reggae-kuenstlerin-hollie-cook-1024x576.jpg 1024w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/03/reggae-kuenstlerin-hollie-cook-768x432.jpg 768w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/03/reggae-kuenstlerin-hollie-cook-1536x864.jpg 1536w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/03/reggae-kuenstlerin-hollie-cook-2048x1152.jpg 2048w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/03/reggae-kuenstlerin-hollie-cook-945x532.jpg 945w, https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/03/reggae-kuenstlerin-hollie-cook-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-7479" class="wp-caption-text">Trotz der männlichen Überzahl an Reggae-Künstlern gibt es auch Musikerinnen in der Szene. Zum Beispiel Hollie Cook. Foto: <a class="new" title="User:Peter Verwimp (page does not exist)" href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=76146439" target="_blank" rel="noopener">Peter Verwimp</a> (bearbeitet), <a title="Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>.</p></div>
<ul>
<li><em><strong>Millie Small</strong></em> war die erste jamaikanische Ska-Sängerin, die mit ihrer Musik einen internationalen Durchbruch landete. Ihre Coverversion des Songs <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5IM6psLoDLytszopZz9ZOm?si=6772f51fef7a4b05" target="_blank" rel="noopener"><em>My Boy Lollipop</em></a> im Stil der Ska-Musik hielt sich 1964 für mehr als 20 Wochen auf Platz fünf der deutschen und auf Platz zwei der englischen Single Charts. Weitere internationale Erfolge konnte die Sängerin jedoch nicht verzeichnen. Millie Small wurde 1946 in Jamaika geboren und verstarb 2020 in England.</li>
<li><strong><em>Phyllis Dillon </em></strong>war eine jamaikanische Sängerin, die den Übergang vom Rocksteady zum Early Reggae mit ihrer weichen Stimme stark prägte. Bereits im Rocksteady war sie eine der ersten erfolgreichen Frauen im jamaikanischen Musikgeschäft, weshalb ihr auch der Spitzname „Queen of Rocksteady“ verliehen wurde. Später wandte sie sich aktiv dem Early Reggae zu, womit sie erfolgreich blieb. Ein gutes Beispiel für ihren Gesang ist der Song <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5RUUCHjMLcBmMFzYnTnXOv?si=c97e75bbe4984b02" target="_blank" rel="noopener"><em>Perfidia</em></a>.</li>
<li><strong><em>Marcia</em><em> Griffiths</em></strong> gehörte ebenfalls zu den ersten erfolgreichen Frauen des Reggae. Bis heute ist sie als Reggae-Sängerin aktiv, weshalb sie auch als „Queen of Reggae“ gilt. Neben ihrer Solokarriere gehörte sie auch zu den I-Trees, den drei Backgroundsängerinnen von Bob Marley und den Wailors. In <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1kbbrBV0TtXE6Su03JiGuA?si=0d37c4dc1ae94cce" target="_blank" rel="noopener"><em>Feel like Jumping</em></a> hören Sie Marcia Griffiths singen.</li>
</ul>
<h2>Künstlerinnen des Roots-Reggae</h2>
<p>Der Roots-Reggae ist die Reggae-Art, mit der <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/die-marley-familie-eine-liste-der-bekannten-reggae-musikerinnen/" target="_blank" rel="noopener">Bob Marley</a> international berühmt wurde. Wichtige Bestandteile des Roots-Reggae sind das langsame Tempo und die enge Verbindung zum Rastafarianismus. Deshalb sind die Texte oft gesellschaftskritisch oder beschäftigen sich mit der afrikanischen Diaspora.</p>
<ul>
<li><strong><em>Judy Mowatt</em></strong> war ebenfalls ein Mitglied der Sängerinnen-Gruppe I-Trees. Daneben veröffentlichte die Reggae Künstlerin noch Solo-Alben im Roots-Reggae. Auch damit war sie sehr erfolgreich. So gelang ihr mit dem Album <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3PM2jouKeDEjOQ2NXAJ6NS?si=dVIj9_hnTvy4zi1szybdAQ" target="_blank" rel="noopener"><em>Working Wonders</em></a> die erstmalige weibliche Nominierung für das „Best Reggae Album“ der Grammy Awards.</li>
<li><strong><em>Rita Marley</em></strong> war das dritte Mitglied der I-Trees und ist außerdem die (verwitwete) Ehefrau des berühmten Sängers Bob Marley. Bis heute ist sie als Reggae-Sängerin aktiv. Daneben verwaltet sie auch das Erbe ihres verstorbenen Ehemanns, Bob Marley, und fördert dadurch Reggae als Kulturbewegung. Ein Beispiel für ihre Musik ist der Song <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7b21tz4Iv4WmNkE4xFt181?si=79a9872cdd184f46" target="_blank" rel="noopener"><em>The Beauty of God&#8217;s Plan</em></a>.</li>
<li><strong><em>Jah9</em></strong> ist eine moderne Sängerin des Roots-Reggae. Die traditionellen Elemente des Roots verbindet die Reggae-Künstlerin mit modernen Einflüssen – zum Beispiel aus dem Jazz. In ihren Texten beschäftigt sich die Künstlerin häufig mit modernen, gesellschaftskritischen Themen. Ein Beispiel dafür ist ihr Song <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5FuUXAoCJoh7k9F8jJ6jkA?si=a2dbd7b6f7114e65" target="_blank" rel="noopener"><em>Note to Self</em></a>.</li>
</ul>
<h2>Wichtige Frauen in der Dub-Musik</h2>
<p>Dub-Musik entwickelte sich mit den neuen technischen Möglichkeiten zum Musikmachen ab den 1970er Jahren. Im Dub werden instrumentale Tonspuren von bereits existierende Reggae-Songs voneinander getrennt, in kleine Teile zerschnitten und zu neuer Musik verarbeitet. Darüber wird dann ein Sprechgesang gesungen.</p>
<ul>
<li><em><strong>Sandra Cross</strong></em> ist eine britische Sängerin, die sich dem Dub und dem Reggae-Subgenre Lovers Rock zuwandte. Bei Lovers Rock handelt es sich um ruhige Reggae Musik, die weniger mit politischen und mehr mit Themen wie Liebe auseinandersetzt. In den beiden bis dato männlich dominierten Sub-Genres brachte sie so ihre weibliche Stimme ein. Ein Beispiel für ihre Musik ist zum Beispiel der Song <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/01WAygBz4jFGdmFDzbqMZQ?si=d3234a42f017475b" target="_blank" rel="noopener"><em>You&#8217;re Lying</em></a>.</li>
<li><em><strong>Hollie Cook</strong></em> wurde in London, England geboren und hat westindische Wurzeln. 2011 veröffentlichte sie ihr erstes Reggae-Album, nachdem sie zuvor mit verschiedenen Bands Musik gemacht hatte. In ihrer Musik verschmilzt Reggae-Musik mit Elementen aus dem Pop und Post-Punk. Ein gutes Musikbeispiel dafür ist ihr Song <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3Mzih8I9lSRa5UnZQ52bk9?si=c5a0d7dc18e3423c" target="_blank" rel="noopener"><em>Shadow Kissing</em></a>.</li>
<li><em><strong>Sista Beloved</strong></em> ist eine Künstlerin, die unter anderem als Sängerin im Soundsystem von Aba Shant-I sang. Sie gehört so zu den wenigen Frauen, die Teil eines Dub-Soundsystems wurden. Ihren Gesang können Sie zum Beispiel in <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1P1cof11TtELyMyWCNKAmg?si=cad3c46afd9a4ccf" target="_blank" rel="noopener"><em>Let Them Say</em></a> gut hören.</li>
</ul>
<h2>Sängerinnen und DJanes im Dancehall</h2>
<p>Auch im Dancehall, welchen es seit den 1980er Jahren gibt, werden viel elektronische Elemente wie Synthesizer verwendet. Dabei mischte sich der Reggae mit der HipHop-Kultur. Die Musik entwickelte sich im Kontext von Tanzveranstaltungen (der sogenannten Dancehalls). Wie bei der Dub-Musik wird hier auch der Sprechgesang verwendet. Der Dancehall ist traditionell sehr männlich geprägt und es finden sich neben politischen auch sexistische Inhalte in den Texten. Dennoch betätigen sich auch hier einige Frauen als Reggae Künstlerin, die sich diese stark polarisierende Musik zu eigen gemacht haben, um sich beispielsweise über politische Themen oder ihre Sexualität zu äußern.</p>
<ul>
<li><em><strong>Sister Nancy</strong></em> gilt als erste Frau, die im Dancehall als Sängerin und DJane erfolgreich aktiv war. Die jamaikanische Reggae Künstlerin war seit den 1980er Jahren in der Dancehall-Szene unterwegs, hat sich inzwischen jedoch zurückgezogen. Ihr bekanntester Song, der auch in einem Videospiel und Film Verwendung fand, ist <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7ixiCZEHWHc8FxaQXQh2P4?si=3af624cd5cbe4efe" target="_blank" rel="noopener"><em>Bam Bam</em></a>.</li>
<li><em><strong>Lady Saw</strong></em> war für die Sängerinnen des Dancehalls besonders wichtig, weil sie sich als erste Frau traute, in ihren Texten offen über Sexualität zu singen. Sie betrat somit ein inhaltliches Feld im Dancehall, über das bis dato nur Männer gesungen hatten. Ein Beispiel für ihre Musik ist der Song <em><a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7KijSBqHaE0gNsogRskdrq?si=8c427e555d784cd2" target="_blank" rel="noopener">Sycamore Tree</a>.</em><strong><br />
</strong></li>
<li><em><strong>Spice</strong></em> ist aktuell eine der erfolgreichsten Dancehall-Künstlerinnen. So hat ihr YouTube-Kanal inzwischen fast 2,7 Millionen Abonnenten. Neben ihrer Musik setzt sich die Musikerin auch für Frauenrechte in der Musikbranche ein. In ihrem Song <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6rgSSesTJGyjQuvx06l3jU?si=0bd8e50f538747e9" target="_blank" rel="noopener"><em>So Mi Like It</em></a> können Sie die Künstlerin singen hören.</li>
</ul>
<h2>Künstlerin im Reggaeton</h2>
<p>Im Reggaeton verschmilzt der Reggae mit lateinamerikanischer Musik. Neben diesen musikalischen Elementen wird in der Musik häufig auch auf Spanisch gesungen. Insbesondere Musiker&#8217;innen aus Puerto Rico machten Reggaeton erfolgreich international bekannt. Auch heute kommen viele bekannte Reggaeton-Künstler&#8217;innen aus dem lateinamerikanischen Bereich.</p>
<ul>
<li><em><strong>Ivy Queen</strong></em> trägt auch den Spitznamen „Queen of Reggaeton“, weil sie sich früh in dem Genre neben ihren männlichen Kollegen behauptete. Ihr Song <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5JLV62rg4jtnoElc4P9F6K?si=f5d1e4e8884c4d8d" target="_blank" rel="noopener"><em>Quiero Bailar</em></a> ist ein feministischer Reggaeton-Klassiker.</li>
<li><em><strong>Karol G</strong></em> ist eine kolumbianische Sängerin. Neben Reggaeton lässt sie auch Elemente aus dem R&amp;B und dem Pop in ihre Musik einfließen. Einer ihrer neusten Songs aus dem Jahr 2024 ist <em><a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6eDU6kAtlOLVEkVu4st1Bt?si=10a1cb9a232348e4" target="_blank" rel="noopener">No Me Cansare</a></em>.</li>
<li><em><strong>La Sista</strong></em> kommt aus Puerto Rico. Zu ihrem Beitrag im Reggaeton gehört, dass sie sozialkritische Themen in das Genre mit einbringt. Auf ihrem bis dato neusten Album ist unter anderem der Song <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1r58x4rnNuPBK75P6dsV75?si=8c1f6ec152e541b4" target="_blank" rel="noopener"><em>Mi Oración</em></a> erschienen.</li>
</ul>
<p>Auch wenn Reggae noch immer als eine von Männern dominierte Musik erscheint, sind auch in allen Unterformen des Genres Frauen als Musikerinnen tätig. Auf unserem Blog können Sie auch eine detailliertere Beschreibung der hier genannten <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/die-wichtigsten-reggae-arten-kurz-erklaert">Reggae-Arten</a> mit weiteren Musikvorschlägen finden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/reggae-kuenstlerin-im-focus-bedeutende-frauen-des-genres/">Reggae Künstlerin im Focus: Bedeutende Frauen des Genres</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Musik und Gender — Anlaufstellen, Themen und Projekte</title>
		<link>https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musik-und-gender-anlaufstellen-themen-und-projekte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim Ziemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 12:37:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Definitionen ‒ Musik]]></category>
		<category><![CDATA[gender]]></category>
		<category><![CDATA[Komponieren]]></category>
		<category><![CDATA[musikpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[musiksoziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Musiktheorie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Musik und Gender ist ein junges Forschungsgebiet. Es legt in sämtlichen musikwissenschaftlichen Teildisziplinen den Fokus auf Diversität von Musizierenden und Hörenden. Hierbei geht es zum Beispiel um die Rolle von Frauen in der klassischen Musik, die Marktchancen von Musikerinnen und... <a class="more-link" href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musik-und-gender-anlaufstellen-themen-und-projekte/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Musik und Gender ist ein junges Forschungsgebiet. Es legt in sämtlichen musikwissenschaftlichen Teildisziplinen den Fokus auf Diversität von Musizierenden und Hörenden. Hierbei geht es zum Beispiel um die Rolle von Frauen in der klassischen Musik, die Marktchancen von Musikerinnen und queeren Menschen, und den Umgang mit Homosexualität im Rap. Wichtige Institutionen und spannende Forschungsprojekte zu Musik und Gender finden Sie hier.</p>
<h2>Kunst- und Gender-Institutionen</h2>
<div>Viele Institutionen forschen und unterrichten auf dem Gebiet Gender und Musik. Zudem archivieren sie Quellen und Aufsätze, und helfen Interessierten bei der Vernetzung:</div>
<ul>
<li>Die <a href="https://www.musikforschung.de/fachgruppen/methodisch-thematische-fachgruppen/frauen-und-genderstudien" target="_blank" rel="noopener">Forschungsgruppe</a> Frauen- und Genderstudien der Gesellschaft für Musikforschung vernetzt Forschende auf dem Gebiet. Sie organisiert auch entsprechende Sessions auf den Jahrestagungen der Gesellschaft. Vor allem die Mailing-List hilft Neulingen und etablierten Wissenschaftler&#8217;innen sich auszutauschen.</li>
<li>Das <a href="https://www.sophie-drinker-institut.de/startseite" target="_blank" rel="noopener">Sophie Drinker Institut</a> ist ein freies Forschungsinstitut. Es ist zum Beispiel für das Instrumentalistinnen-Lexikon verantwortlich und befasst sich inzwischen generell mit kulturgeschichtliche Aspekte der Musikgeschichtsschreibung.</li>
<li>Das Forschungszentrum Musik und Gender der <a href="https://www.fmg.hmtm-hannover.de/de/start/" target="_blank" rel="noopener">Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover</a> ist für Forschung, Material-Archivierung, Lehre und Veranstaltungen auf dem Gebiet verantwortlich.</li>
<li>Aufsätze zu Frauenforschung und Gender-Studies in der Musik finden Sie in der <a href="https://muse.jhu.edu/issue/9438" target="_blank" rel="noopener">Fachzeitschrift</a> Women and Music: A Journal of Gender and Culture sowie im Jahrbuch Musik und Gender des <a href="https://www.olms.de/search/result.aspx?seriesid=949" target="_blank" rel="noopener">Olms-Verlags</a>.</li>
</ul>
<h2>Musik und Gender Forschungsprojekte</h2>
<div aria-label="">Forschungsprojekte im Bereich Gender-, Queer- und Frauen-Studien in der Musikwissenschaft gibt es vermehrt seit den 1990er Jahren:</div>
<ul>
<li>Im L<span class="keyword _ngcontent-zqp-105" aria-hidden="false">exikon Musik und Gender des </span><a href="https://mugi.hfmt-hamburg.de/content/index.xml" target="_blank" rel="noopener">MUGI-Projekts</a> finden Sie vor allem Einträge zu klassischen Komponistinnen. Hier erfahren Sie, wie Frauen neben ihrem kompositorischen Wirken als Lehrerinnen und Förderinnen in der Musikwelt gewirkt haben. Schließlich wurden Sie jahrhundertelang daran gehindert, als professionelle Musikerinnen zu arbeiten.</li>
<li>Aus der <a href="https://malisastiftung.org/gender-in-music/" target="_blank" rel="noopener">Studie</a> Gender in Music, geht übrigens hervor, dass noch heute die deutschen Charts und Festivalbühnen von männlichen Urhebern und Performern dominiert werden. Lediglich auf kleinen Festivalbühnen beträgt der Frauenanteil bis zu <em>29</em>%. Die Untersuchung der MaLisa Stiftung, der GEMA und dem Verein Music S Women* durchgeführt. Für mehr Geschlechtergerechtigkeit schlagen sie Zielvorgaben bei Preisvergaben, Veranstaltungen und Bookingagenturen vor.</li>
<li>Darüber hinaus gibt es viele vereinzelte Studien über <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-981-13-3513-6" target="_blank" rel="noopener">Homosexualität im Rap</a>, Gender in <a href="https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/feduc.2022.987420/full" target="_blank" rel="noopener">Jazz und Improvisation</a>, sowie zu Gender, Sexismus und <a href="https://link.springer.com/book/10.1057/978-1-137-55441-3" target="_blank" rel="noopener">Groupies in Metal</a>. Musikszenen haben oft mit Identifizierung zu tun. Hier müssen Fans genauso wie Künstler&#8217;innen, Presse, Verlage und Veranstaltungsunternehmen für Toleranz und Inklusion sorgen, um Klischees, Vorurteilen und Diskriminierung entgegenzuwirken.</li>
<li>Aktuelle Forschung zeigt, dass selbst computergestützte Musikempfehlungsalgorithmen einen Gender-Bias aufweisen, sowohl was <a href="https://doi.org/10.1016/j.ipm.2021.102666" target="_blank" rel="noopener">Streaming-Nutzer&#8217;innen</a> als auch empfohlene <a href="https://dl.acm.org/doi/10.1145/3406522.3446033" target="_blank" rel="noopener">Künstler&#8217;innen</a> angeht. Aufgrund der Datenlage werden vor allem männliche Interpreten empfohlen, die vor allem von Männern gehört wurden. Tatsächlich schienen die Musikempfehlungen Probanden besser zu gefallen, als Probandinnen. Algorithmen, um diesen Effekt auszugleichen, sind bisher nicht erfolgreich.</li>
</ul>
<div id="attachment_1114" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1114" class="size-full wp-image-1114" src="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2023/08/musik-und-gender.jpg" alt="Musik und Gender: Sind Ohren individuell, oder gibt es Gender- und ethnische Unterschiede?" width="300" height="169" /><p id="caption-attachment-1114" class="wp-caption-text">Musik und Gender: Hören alle Menschen gleich? Oder muss Audiotechnologie gendergerechter werden? Foto: Roman Stracke</p></div>
<p>In neurologischen und psychoakustischen Studien wurde festgestellt, dass das Gehör von Männern und Frauen statistisch signifikante Unterschiede aufweist. Bislang ungeklärt ist, wie sich Gender auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/akustische-taeuschungen-beispiele-und-erklaerungen/">auditorische Illusionen</a> auswirkt. Oder inwiefern sich Audiotechnologien, wie <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/binaural-audio-wie-es-klingt-und-funktioniert/">Binaural Audio</a>, durch Gender-Berücksichtigung optimieren lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de/musik-und-gender-anlaufstellen-themen-und-projekte/">Musik und Gender — Anlaufstellen, Themen und Projekte</a> erschien zuerst auf <a href="https://systmus.blogs.uni-hamburg.de">SystMus</a>.</p>
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